Nachdem virtuelle Server erstellt oder migriert wurden, können deren Einstellungen jederzeit angepasst werden. Die Einstellungen dazu werden über den vSphere-Client im Kontextmenü des Servers vorgenommen. Über das Kontextmenü einer VM, kann über den Bereich „Einstellungen bearbeiten“ die Konfiguration von VMs angepasst werden. Generell ist es sinnvoll, dass alle nicht notwendigen Geräte in den Einstellungen einer VM deaktiviert werden. Standardmäßig stehen den VMs vielfältige Hardware-Geräte zur Verfügung, die nicht alle verwendet werden. Beispiele dafür sind Diskettenlaufwerke, unterschiedlichste Schnittstellen und Anschlüsse sowie virtuelle CD-Laufwerke. Auf der Registerkarte „Optionen“, in den Einstellungen von VMs, werden ebenfalls wichtige Konfigurationen für den Betrieb vorgenommen.
Administratoren können aber nicht nur die vorhandene Hardware konfigurieren, sondern auch neue Hardware hinzufügen. Das ist zum Beispiel notwendig, wenn auf einem virtuellen Server eine neue Server-Anwendung installiert werden soll. Auf der Registerkarte „Hardware“ kann der VM über die Schaltfläche „Hinzufügen“ zusätzliche Hardware hinzugefügt werden (siehe Abbildung 4).
Virtuelle Netzwerkadapter hinzufügen
Einer VM können mehrere virtuelle Netzwerkadapter zur Verfügung stehen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, den Adaptertyp zu steuern. Natürlich lässt sich auch festlegen mit welchem virtuellen Netzwerk der virtuelle Netzwerkadapter verbunden wird, und ob er beim Einschalten bereits automatisch verbunden sein soll. Bei älteren Betriebssystemen sollten die Adapter des Typs E1000 verwendet werden.
Setzen Unternehmen aber auf aktuelle Betriebssysteme, zum Beispiel Windows Server 2008 R2 oder 2012/2012 R2 bzw. auf Windows Server 2016, sollten Adapter des Typs VMXNET 3 verwendet werden. Diese verfügen über aktuelle Netzwerk-Funktionen wie bspw. Jumbo Frames. Im Gegensatz zu E1000-Adaptern muss bei der Verwendung von VMXNET-Adaptern sichergestellt sein, dass die VMware-Tools in der VM installiert sind. Außerdem muss die VM mindestens als Hardware-Version 7 oder neuer installiert sein.
VMware-Tools installieren
Die VMware-Tools stellen eine wichtige Grundlage für die Leistung von virtuellen Servern dar. Sie stellen einige Dienstprogramme und Treiber für das Gast Betriebssystem bereit. Dadurch wird die Leistung enorm verbessert. Zur Installation wird die VM mit der rechten Maustaste angeklickt und der Befehl „Gastbetriebssystem\VMware Tools installieren“ ausgewählt.
Da die Bereitstellung der VMware-Tools als CD-Image erfolgt, müssen die VMs über ein virtuelles CD/DVD-Laufwerk verfügen. Nachdem die Tools installiert sind, startet der virtuelle Server neu. Werden die Eigenschaften einer VM aufgerufen, lassen sich im Bereich „VMware Tools“ auf der Registerkarte „Optionen“ wichtige Einstellungen für die VMware-Tools vornehmen. Darüber hinaus kann an dieser Stelle festgelegt werden, dass die VMware-Tools automatisch beim Starten des Servers aktualisiert werden, wenn eine neue Version zur Verfügung steht (siehe Abbildung 5).
Snapshots für virtuelle Server
Administratoren haben die Möglichkeit den Status von virtuellen Servern in so genannten Snapshots zu sichern. Der Vorteil dabei ist, dass dadurch der Status eines Servers zu verschiedenen Zeitpunkten gesichert werden kann. Snapshots dienen aber nicht der Datensicherung von VMs, sondern sollen einen Server vor Problemen nach Konfigurationsänderungen oder der Installation von Aktualisierungen schützen (siehe Abbildung 6).
In einer kleinen Umgebung klicken Administratoren im vSphere-Client auf den gewünschten ESXi-Server im linken Bereich und öffnen die Registerkarte „Virtuelle Maschinen“. Über das Kontextmenü der einzelnen virtuellen Server werden die verfügbaren Befehle für die Snapshots erreicht. Mit „Snapshot erstellen“ wird eine Sicherung durchgeführt. Der Status des Snapshots ist im unteren Bereich der Konsole zu finden. Mit dem „Snapshot-Manager“ werden die einzelnen Snapshots der virtuellen Server verwaltet. Über „Aktuellen Snapshot wiederherstellen“ wird der Server auf den Zeitpunkt zurückgesetzt, an dem der Snapshot erstellt wurde.
Stand: 08.12.2025
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Trilead VM Explorer – Überblick und Datensicherung
Mit Trilead VM Explorer erhalten Administratoren ein Tool, mit dem sie VMs auf vSphere-Hosts, aber auch VMs auf Hyper-V Servern sichern und wiederherstellen können (siehe Abbildung 7). Die kostenlose Lösung kann VMs im laufenden Betrieb sichern. Verwenden Unternehmen die kostenlose Version, sind einige Funktionen eingeschränkt zum Beispiel das Planen von zeitgesteuerten Datensicherung.
Nachdem das Tool installiert ist, werden über die Registerkarte „Datacenter“ die Hosts hinzugefügt, von denen VMs gesichert werden sollen. Um eine VM mit VM Explorer zu sichern, wird auf die Registerkarte „Start“ gewechselt. Anschließend kann über den Link „Backup a Virtual Machine“ die Sicherung gestartet werden. Dadurch öffnet sich ein neues Fenster, über das gesteuert werden kann, welche VM gesichert werden soll. Mit VM Explorer können aber auch andere Aktionen durchgeführt werden. Wird auf der Registerkarte „Datacenter“ mit der rechten Maustaste auf eine VM geklickt, stehen verschiedene weitere Aktionen zur Verfügung.