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Novell lässt sein Management-System Netware sterben

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CIM im Service Pack 2

Zu den jüngsten Neuerungen, die das Service Pack 2 (SP2) zur Verfügung stellt, gehört das Management mit Hilfe von „CIM“. Damit lassen sich laut Novell redundante Netzwerk-Management-Aufgaben deutlich reduzieren.

CIM ist ein offener Industriestandard von der Distributed Management Task Force. Er basiert auf der objekt-orientierten Modellierung und stellt eine durchgehende Definition für Management-Informationen bereit, und zwar über alle Systeme, Applikationen, Netze und Devices hinweg; er ermöglicht gewissermaßen eine gemeinsame Sprache.

Administratoren können nun Management-Informationen aus allen Systemen und Devices sehen, ohne in das Logging darauf einsteigen zu müssen. Außerdem werden Abhängigkeiten sichtbar. Das hat das Potenzial, die Arbeitsstunden, die für das Netz-Management aufgewendet werden müssen, zu minimieren.

Ein Beispiel

Dazu ein Beispiel: Im Unternehmen stehen drei verschiedene Drucker an unterschiedlichen Standorten: Chicago, Berlin und Hong Kong. Sind die Drucker über CIM miteinander verbunden, sind alle Management-Informationen an einem zentralen Ort gleichzeitig sichtbar.

Das betrifft Angaben über die Druckerart, den Hersteller und die Seriennummer, was die Inventur und die Bestellung der richtigen Toner vereinfacht. Allerdings können Administratoren auch sehen, an welchem Ort die Geräte zu finden sind, um den Support an die richtige Stelle zu schicken.

Darüber hinaus lässt das SP2 einige Kurz-Statusberichte zu. Das „Quick Status“ Feld informiert schnell und übersichtlich über den Zustand der Infrastruktur: Speicher- und Betriebssysteme, Prozesse und Threads, Network und CPUs.

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