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Bitte Migrieren! Open Enterprise Server unter Linux ist die Zukunft Novell lässt sein Management-System Netware sterben

Redakteur: Ulrike Ostler

Novell lässt „Netware“ auslaufen. Daher endet der „General“-Support Ende dieses Monats. Den Kunden wird eine baldige Migration auf „Open Enterprise Server 2“ unter Linux empfohlen.

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Das gegenwärtige Maintenance-Release des Novell-Management-Systems Netware ist die Version 6.5 SP8. Die „Extended“-Support-Phase endet im März 2012. Auf die bisherigen Support-Kunden kommen nach Unternehmensangaben dafür keine zusätzlichen Kosten zu.

Dennoch empfiehlt Novell, möglichst vorher auf Open Enterprise Server zu migrieren. Denn im März 2015 wird auch die „Self-Support“-Unterstützung mit Dokumenten und Tipps eingestellt.

Für die Migrationswilligen stellt Novell unter anderem einen „Best-Practice“-Leitfaden zur Verfügung sowie eine kostenlose Online-Schulung.

Darüber hinaus vereinfacht das Service Pack 2 für Open Enterprise Server 2 Netware-Upgrades und -Migration mit diversen Tools. Insbesondere die Planung soll einfacher sein. Das wiederum trage zur Reduzierung des Arbeitsaufwands und Steigerung der Produktivität von Administratoren bei und vereinfache die Konsolidierung mehrerer Netware-Server auf eine kleinere Anzahl von Servern unter Linux.

Migrationshilfen

Für diejenigen, die überlegen, ob sie lieber auf einen „Windows Server“ migrieren sollten, bietet Novell Entscheidungs- und Argumentationshilfen in Form von Whitepapern an:

  • „Novell Open Enterprise Server 2 vs. Windows Server, Costs and Benefit Considerations When Migrating from Netware“
  • „MoveIT, Now is The Time to Upgrade from Netware to Novell Open Enterprise Server on Linux“

Zu den Hauptgründen, die der Hersteller benennt, gehören kostensparende Features wie Server-Virtualisierung, dynamisches Speichern, und Domain-Services für Windows.

Zudem wirbt Novell-President und CEO Ronald Hovsepian in einem Video persönlich für die Migration. Bis jetzt nutzten 51 Prozent der Novell-Kunden Open Enterprise Server zu 25 Prozent für verteilte File- und Print-Aufgaben, sagt er. Die überwiegende Mehrheit, 80 Prozent, äußern sich mit der Aussage „sehr zufrieden“ und „zufrieden“ dazu.

weiter mit: CIM im Service Pack 2

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