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Netzwerksicherheit im Mittelstand
Netzwerksegmentierung mit VLANs und Open Source

Von Thomas Joos 9 min Lesedauer

In mittelständischen Unternehmen ist Netzwerksegmentierung ein wichtiger Faktor. VLANs zerlegen ein Netzwerk in Segmente, um sensible Systeme zu isolieren und internen Datenverkehr gezielt zu kontrollieren. Mit einer Firewall wie OPNsense oder dem Windows-Server-Dienst RRAS lässt sich diese Trennung umsetzen, was Sicherheit und Übersicht erhöht.

VLANs teilen ein Unternehmensnetz in klar definierte Segmente. Eine zentrale Firewall steuert den Datenverkehr zwischen den Zonen und verhindert unkontrollierte laterale Bewegungen im Netzwerk.(Bild:  KI-generiert)
VLANs teilen ein Unternehmensnetz in klar definierte Segmente. Eine zentrale Firewall steuert den Datenverkehr zwischen den Zonen und verhindert unkontrollierte laterale Bewegungen im Netzwerk.
(Bild: KI-generiert)

Viele mittelständische Netzwerke sind historisch gewachsen und bestehen oft aus einem einzigen großen IP-Netz. Neue Geräte, ob zusätzliche PC-Arbeitsplätze, Kameras oder Drucker, integrierte man lange Zeit einfach in dasselbe flache Netz. Diese anfänglich pragmatische Vorgehensweise birgt heute erhebliche Risiken. In unsegmentierten Netzen kann ein einziger kompromittierter Rechner schlimmstenfalls das gesamte Unternehmen lahmlegen. Moderne Angriffe, etwa Ransomware, nutzen fehlende interne Barrieren aus, um sich lateral im Unternehmen auszubreiten.