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Neue Studie von Opengear Netzwerkausfälle: Es trifft fast jeden

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Nicht einmal jeder zehnte CIO weltweit blieb bislang von einem Netzwerkausfall verschont. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Opengear. Das heißt auf der anderen Seite: 91 Prozent der Unternehmen müssen mindestens einmal im Quartal ungeplante Downtimes überstehen.

Ein Großteil der Unternehmen ist regelmäßig von Downtimes betroffen.(Bild:  © – profit_image – stock.adobe.com)
Ein Großteil der Unternehmen ist regelmäßig von Downtimes betroffen.
(Bild: © – profit_image – stock.adobe.com)

Opengear hat für seine Studie insgesamt 502 CIOs und 510 Netzwerkingenieure weltweit – davon 100 CIOs und 101 Ingenieure in Deutschland – befragt, um die größten Herausforderungen im Bereich Netzwerktechnik zu beleuchten.

Was das Ausmaß und die Häufigkeit von Downtimes betrifft, zeigt die Umfrage nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland ein erschreckendes Ergebnis: Der Großteil der Unternehmen hierzulande kämpft mit regelmäßigen Netzwerkausfällen, 84 Prozent sind mindestens einmal im Quartal von Downtimes betroffen, jeder dritte CIO (35 %) geht von drei bis vier Unterbrechungen im Quartal aus. Die Netzwerktechniker deutscher Unternehmen sehen die Lage noch kritischer: Nur sieben Prozent sagen, dass ihre Firma von Ausfällen verschont geblieben ist. 48 Prozent sprechen von durchschnittlich drei bis vier ungeplanten Downtimes pro Quartal.

Wirtschaftlicher Schaden

Darüber hinaus belegt die Studie, dass Netzwerkausfälle erhebliche finanzielle Auswirkungen für die Unternehmen nach sich ziehen. So hat jeder vierte deutsche CIO (26 %) pro Minute Unterbrechung eine Summe zwischen 2.501 und 5.000 US-Dollar verloren. Quer über alle Befragten liegt dieser Wert bei 3.147 US-Dollar für jede Minute Ausfallzeit.

Aufgrund der anhaltenden Netzwerkausfälle und des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks finden 79 Prozent der CIOs in Deutschland es heute schwieriger, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen – eine Sorge, die auch 63 Prozent der Netzwerktechniker teilen. 91 Prozent der CIOs haben daher in den letzten zwölf Monaten ihr Budget aufgestockt, um die Widerstandsfähigkeit ihres Netzwerks zu verbessern, wobei über 59 Prozent mehr als ein Viertel ihres IT-Budgets für Infrastrukturausgaben zur Sicherung des Betriebs ausgeben. Werden solche Investitionen nicht getätigt oder auf die lange Bank geschoben, befürchten 46 Prozent der Netzwerktechniker hierzulande, dass das Risiko für Cyberangriffe steigt und die Gefahr ungeplanter Ausfallzeiten zunimmt. 32 Prozent haben Bedenken, dass Innovationsprojekte ins Stocken geraten.

Fachkräftemangel beeinträchtigt die Netzwerkstabilität

Gleichzeitig sagen 83 Prozent der deutschen CIOs, dass sich der Mangel an technischen Fachkräften in der Branche negativ auf das Management der Netzwerkinfrastruktur und die dringend notwendige Sicherstellung der Netzwerkstabilität auswirkt. 27 Prozent sehen sich hier sogar erheblich beeinträchtigt. Da verwundert es nicht, dass 44 Prozent der CIOs in Deutschland Investitionen in Automatisierung, KI oder andere moderne Technologien als entscheidend betrachten, um der Fachkräftelücke etwas entgegensetzen zu können.

„Unsere Studie unterstreicht die Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen 2023 aufgrund von Netzwerkausfällen konfrontiert sehen“, erklärt Gary Marks, President von Opengear. „Es überrascht nicht, dass CIOs mehr in die Netzwerkstabilität investieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Ausfällen kommt. Der Schlüssel liegt darin, wohin diese Investitionen fließen. Von der Bereitstellung am ersten Tag über die tägliche Wartung bis hin zum Ernstfall benötigen Unternehmen jederzeit Zugriff auf ihre kritischen Ressourcen, um die Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Smart-Out-of-Band-Technologien ermöglichen die Behebung von Netzwerkproblemen von jedem Standort aus und tragen so dazu bei, die Resilienz der Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu stärken.“

Die Studie ist online abrufbar.

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