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Netzwerkbetriebsmodell für das gesamte Unternehmen Network Operating Model „CloudVision“ erhält Update

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Arista Networks spendiert seiner CloudVision-Plattform neue Funktionen. Prozesse würden durch Automatisierung, Beobachtbarkeit und Zero-Trust-Funktionen vereinfacht – unternehmensweit in allen Netzwerkdomänen vom Campus über das Rechenzentrum bis hin zu WAN und Cloud.

Arista CloudVision ist eine Multi-Domain-Management-Plattform, die die Probleme mit unterschiedlichen Netzwerk-Betriebsmodellen beseitigen könne.(Bild:  Arista)
Arista CloudVision ist eine Multi-Domain-Management-Plattform, die die Probleme mit unterschiedlichen Netzwerk-Betriebsmodellen beseitigen könne.
(Bild: Arista)

Probleme mit unterschiedlichen Netzwerkbetriebsmodellen seien nun Vergangenheit, verspricht Arista mit der Erweiterung der Multi-Domain-Management-Plattform CloudVision. Unternehmen könnten jetzt von einem einheitlichen Netzwerkdesign, Automatisierungsworkflows, Troubleshooting-Techniken und Kompetenzen über Netzwerkdomänen hinweg profitieren.

Basierend auf Aristas einheitlicher NetDL-Architektur (Network Data Lake) könne CloudVision Daten aus dem gesamten Unternehmen an einem Ort aggregieren und fortschrittliche Automatisierungs- und Analysemöglichkeiten sowie prädiktive Erkenntnisse über den Arista Autonomous Virtual Assist (Arista AVA) bieten. Dieser Multi-Domain-Ansatz, erweitert um domänenspezifische Funktionen, erfülle die Anforderungen an moderne End-to-End- Unternehmensnetze.

CloudVision für Rechenzentren

CloudVision hat seinen Ursprung im Rechenzentrum, wo es Aufgaben des Netzwerkmanagements für Techniker übernimmt, die für den Betrieb unternehmenskritischer Rechenzentrumsumgebungen verantwortlich sind. Die State-Streaming-Telemetrie biete dem Betreiber des Rechenzentrums außerdem unübertroffene Transparenz für eine schnellere Durchschnittszeit bis zur Problembehebung und automatisierte Compliance-Berichte. Mithilfe der von Arista Validated Design (AVD) gesteuerten DevOps-Pipeline-Integrationen werde die Bereitstellung großer Netzstrukturen automatisiert.

Das neueste Feature-Set von CloudVision umfasse eine 360-Grad-Observability durch die Integration von Applikations- und Drittanbieterdaten in Aristas NetDL. CloudVision Universal Network Observability (CV UNO) nutze maschinelles Lernen für Ereigniskorrelationen über topologiebasierte, zeitbasierte und funktionsbasierte Dimensionen hinweg. CV UNO könne die Problemerkennung, -verknüpfung und -lösung beschleunigen und eine schnellere und präzisere Fehlerbehebung bei applikationsbezogenen Störungen gewährleisten.

CloudVision für Campus-Center

Vordefinierte Workflows sollen den End-to-End-Betrieb von Campusnetzwerken vereinfachen und dem Betreiber einen effizienten Netzausbau, einschließlich Day-Zero-Pre-Provisioning und Day-One-Onboarding, ermöglichen. Außerdem könnten sie Day-Two-Operationen wie Portänderungen, das Hinzufügen/Entfernen von Netzwerken oder die Durchführung von Diagnosen zur schnelleren Fehlerbehebung beschleunigen.

CloudVision nutzt generative KI, um das Netzwerkmanagement zu erleichtern und eine schnellere Problemlösung zu ermöglichen. Mit den Ask-AVA-Funktionen von CloudVision sei es dem Operator möglich, CloudVision Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, sodass Anwender aller Qualifikationsstufen in der Plattform navigieren und schnell genau das finden könnten, was sie suchen.

CloudVision für WAN-Center

WAN-Operator-Dashboards kombinieren Telemetriedaten für alle Interconnect-Netzwerke und könnten so eine unternehmensweite End-to-End-Übersicht über den operativen Betrieb liefern.

CloudVision Pathfinder könne das Operating-Modell mit Visualisierung und Orchestrierung über alle Netzwerktransportdomänen hinweg abstimmen und somit die WAN-Verwaltung und -Bereitstellung modernisieren. Dies ermögliche einen tiefgreifenden Wechsel von herkömmlicher CLI-Konfiguration zu einem Modell, bei dem Konfiguration und Traffic-Steuerung automatisch generiert, getestet und bereitgestellt werden – das Ergebnis sei ein sich selbst stabilisierendes Netzwerk.

CloudVision für Zero-Trust-Netzwerke

Für unternehmensweite Zero-Trust-Netzwerke über mehrere Netzwerkdomänen hinweg sei ein flexibler identitätsbasierter Mikrosegmentierungs-Service erforderlich, der im verteilten Netzwerk umgesetzt wird. CloudVision liefere Multi-Domain-Orchestrierungs- und Monitoring-Services für Zero-Trust-Policies, die auf Mikroperimetern basieren, mit dedizierten, benutzerfreundlichen Sicherheits-Dashboards zur Verwaltung des gesamten Lebenszyklus der Mikrosegmentierung im Unternehmen. Der Service lasse sich in die Arista-Zero-Trust-Networking-Lösung einbetten, einschließlich Arista CloudVision, CV AGNI und Arista NDR. Darüber hinaus könne er mit Lösungen wie Firewalls von Palo Alto Networks, IT-Service-Management (ITSM) von ServiceNow und Virtualisierungsplattformen von VMware integriert werden. Kunden könnten somit das gesamte Unternehmensnetzwerk visualisieren, betreiben und absichern, vom Client über den Campus bis hin zur Cloud und dem Datacenter.

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Verfügbarkeit

Arista CloudVision sei ab sofort verfügbar, einschließlich CloudVision UNO, CloudVision Pathfinder sowie den Multi-Domain Segmentation Services. Die neuesten CloudVision-Funktionen sollen ab dem 4. Quartal 2024 erhältlich sein.

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