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Messung der Netzwerkleistung in Windows Netspeedtray zeigt Live-Netzwerk­durchsatz in der Task-Leiste

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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„Netspeedtray“ blendet die aktuelle Übertragungsrate direkt in der Taskleiste ein, integriert sich sauber in Windows und bietet eine detaillierte Verlaufsansicht mit Export. Die Installation erfolgt mit Winget oder als portable Version.

„Netspeedtray“ hilft bei der Analyse des Netzwerks. (Bild:  Thomas Joos)
„Netspeedtray“ hilft bei der Analyse des Netzwerks.
(Bild: Thomas Joos)

NetSpeedTray misst kontinuierlich den Durchsatz des Netzwerks und zeigt diesen in der Taskleiste an. Das Projekt steht unter GPL v3.

Ein kompaktes Monitoring-Widget bringt den aktuellen Up- und Downlink direkt auf die Taskleiste von Windows 10 und 11. Der Fokus liegt auf klarer Darstellung, stabiler Positionierung und einer Verlaufsansicht, die auch große Peaks neben feinem Grundrauschen sauber abbildet. Die Anwendung bleibt ressourcenschonend und unauffällig.

Installation über Winget und portable Ausgabe

Die Einrichtung erfolgt am schnellsten über den „Windows Paketmanager“. Der Befehl "winget install --id erez-c137.NetSpeedTray" installiert die aktuelle Version und ermöglicht automatische Aktualisierungen. Alternativ stehen Installer und portable Zip auf der Releases-Seite bereit, die portable Variante startet direkt mit "Netspeedtray.exe".

Die Anzeige arbeitet ereignisgesteuert und fügt sich wie ein natives Element in die Shell ein. Sie folgt der automatischen Ausblendung der Taskleiste verzögerungsfrei, blendet bei Vollbildanwendungen sofort aus und kehrt beim Schließen wieder zurück. Systemmenüs wie Startmenü oder Info-Center überlagern nicht, da das Widget in diesen Phasen gezielt verborgen wird. Die Textfarbe richtet sich zuverlässig nach dem Taskleistenmodus und bleibt in gemischten „Theme“-Konfigurationen lesbar.

Messung, Schnittstellenwahl und Skalierung

Die primäre Internet-Verbindung wird automatisch erkannt. Alternativ lässt sich jede Netzwerkschnittstelle gezielt auswählen oder aggregiert auswerten.

Die Verlaufsdarstellung nutzt eine dynamische logarithmische Skalierung auf „Symlog“-Basis, die niedrige Lastbereiche differenziert zeigt und gleichzeitige Download-Spitzen nicht verschluckt. Achsen und Grenzen passen sich datengetrieben an typische Nutzungsmuster an.

Verlaufsansicht, Datenhaltung und Export

Ein Doppelklick auf das Widget öffnet die Historie mit Filter nach Adapter. Die Anwendung verwaltet die Datenhaltung mit einstellbarer Aufbewahrung und einer Schonfrist bei Reduzierung, um versehentliches Löschen zu vermeiden. Exportfunktionen stellen CSV für Rohdaten sowie PNG für Grafiken bereit. Die Verlaufsansicht merkt sich den zuletzt gewählten Zeitraum und korrigiert frühere Anzeigefehler beim Neustart.

Die Anzeige wechselt auf Wunsch automatisch zwischen B/s, KB/s und MB/s oder arbeitet konstant in Mbit pro Sekunde. Farbige Schwellwerte heben Lastzustände hervor, eine optionale Mini-Grafik ergänzt die Zahlen mit kurzem Verlauf direkt am Widget. Ein Freibewegungsmodus erlaubt eine Positionierung abseits der Taskleiste.

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