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Absage an WiMAX schafft gute Chancen für baldiges LTE – doch was ist Easy-C?

Mobilfunkbetreiber drängt es zu Long Term Evolution und Gigabit/s

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True 4G-Technik

Erreichen lässt sich diese Leistungssteigerung durch 2 mal 2 MIMO-Antennen (MIMO = Multiple Input Multiple Output) und einer Relay-Station. Diese operiert in-band. Das heißt, sie regelt nicht das externe Daten-Backhaul, sondern ist per Radio-Ressourcen mit der nächstgelegenen Basisstation verbunden, auf demselben Frequenzband wie es die Basis nutzt. Die Relay-Station muss somit die Funktionen bereitstellen, die sonst nur Basis-Stationen bereithalten.

Generell werden in-Band-Stationen als ein wichtiger Baustein dafür gesehen, dass die Leistungsfähigkeit von Mobilfunknetzen steigt. Sie gelten als Mittel, die Abdeckung und die Service-Qualität zu erhöhen bei gleichzeitiger Reduktion der RAN- und Backhaul-Kosten. Firmen wie Design-Art Networks suchen nach Methoden, Femtocell-Technik daran anzuschließen.

Bareld Meijering, Chef der Abteilung Forschung, Entwicklung und Technik bei Nokia Siemens Networks (NSN) bringt es auf den Punkt: „LTE-Advanced liefert bis zu 50 Prozent mehr Durchsatz bei geringeren Kosten und breiterer Abdeckung als jede andere Technik, die nicht darauf setzt.“

Hierzulande fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Forschungsprojekt, das von der Deutschen Telekom und Vodafone geführt und vom Lehrstuhlinhaber des Vodafone Lehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme an der TU Dresden, Gerhard Fettweis, in Kooperation mit Holger Boche vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut (HHI) Berlin koordiniert wird: „EASY-C“. Am vergangenen Freitag fand in Dresden ein entsprechender Workshop statt. Die Abkürzung steht für „Enablers for Ambient Services and sYstems – Part C: Wide Area Coverage“.

weiter mit: Easy-C und die kooperative Kommunikation

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