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Berlecon-Spotlight-Analyse Mobile Device Management nimmt Smartphones an die Leine

Autor / Redakteur: Albert Heim / Ulrike Ostler

Desktops werden meist zentral beschafft, eingerichtet und aktualisiert. Mobile Geräte finden hingegen nur selten den Weg in die IT-Administration. Sie entziehen sich einer zentralen Verwaltung oft schon durch parallele Verwendung im Privatleben und werden mehr als Spielzeug und Statusobjekt denn als Arbeitswerkzeug gesehen. Ein Mobile Device Management (MDM) hilft, den Wildwuchs zu kontrollieren.

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Im Vergleich zu stationären Computern sind PDAs und Smartphones bei IT-Administratoren meist weniger beliebt. Dies liegt zum einen daran, dass mobile Geräte per se kaum bis gar nicht administrierbar sind, zum anderen werden sie eher nach den Designvorstellungen der Benutzer als nach technischen Gesichtspunkten angeschafft.

Im Gegensatz zum unterschiedlichen Verwaltungsumfang ähnelt sich die Nutzung mobiler und stationärer Geräte im geschäftlichen Alltag aber immer mehr – vor allem im Hinblick auf die Sensitivität der darauf gespeicherten Informationen. War bis vor einigen Jahren das mobile Internet oder die Dokumentenbearbeitung von unterwegs über VPN noch eher eine Vision denn gelebter Alltag, so ist dies heute bereits nach wenigen Konfigurationsschritten einfach und benutzerfreundlich möglich.

Kritische Geschäftsdaten verlassen auf Smartphones & Co. immer häufiger das gut gesicherte Unternehmensnetzwerk und sind dabei erheblichen Risiken ausgesetzt. Um diese Risiken zu begrenzen, sollten Unternehmen mobile Geräte über MDM-Lösungen in zentralisierte Verwaltungs- und Sicherheitsprozesse einbinden.

Geräte- und Konfigurations-Management für Handy und Co. gesucht

Ein Blick auf den Status quo mobiler Geräte im Unternehmenseinsatz lässt aber erste Schwierigkeiten für ein umfassendes Geräte-Management erahnen: Neben etablierten und verbreiteten Businessgeräten mit den Betriebssystemen „Windows Mobile“ und „Symbian“ bietet der Markt für mobile Endgeräte immer häufiger neue Handys, wie das „I-Phone“ von Apple oder das Betriebssystem „Android“.

Doch Administratoren kämpfen nicht nur mit der dadurch hervorgerufenen Heterogenität, sondern auch mit weiteren, durch die inhärenten Eigenschaften mobiler Endgeräte bedingten Hürden, wie wechselhafte Verbindungsqualität, Konfigurationsprobleme unterwegs und unklare Konfigurationsparameter.

Insgesamt besteht somit ein Bedarf an Tools, mit denen mobile Geräte über deren gesamten Verwendungszeitraum im Unternehmen in die zentralen Administrationszyklen integriert werden können.

Weiter mit: Was muss eine MDM-Lösung bieten?

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