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Collaboration as a Service

Mobile Cloud Collaboration entwickelt sich zum Alleskönner

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Lösungen offen konzipieren

Wie sich die einzelnen Kanäle indes zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verbinden lassen, beschreibt Hans-Jürgen Jobst, Senior Product Marketing Manager beim IT-Dienstleister Avaya. Er sieht neue Technologien zur Collaboration oftmals als Teil einer umfassenden Unified Communications-Lösung (UCC), die deshalb Funktionen zur Zusammenarbeit wie beispielsweise Audiokonferenzen bereits beinhalte.

Hans-Jürgen Jobst, Senior Product Marketing Manager bei Avaya.
Hans-Jürgen Jobst, Senior Product Marketing Manager bei Avaya.
(Bild: Avaya)
„Neue Features für Web- und Videokonferenzen können zusätzlich integriert werden“, gibt Jobst zu bedenken. Je nach Kundenanforderung wie Mitarbeiterzahl oder benötigte Funktionen lasse sich eine UCC-Lösung dann so konfigurieren, dass sie den Bedürfnissen des Kunden entspreche, so der Experte weiter. Beispielsweise ermöglicht laut Hersteller die von Avaya offerierte Lösung Aura Conferencing 7.0 dem Anwender den geräteunabhängigen Zugriff auf die Kommunikationsdienste. „Die intuitive Benutzeroberfläche von Avaya Flare Experience sorgt dabei für eine einfache Bedienung“, fasst Hans-Jürgen Jobst zusammen.

Unabhängig vom Lösungsprofil des jeweiligen Anbieters geht es für die Unternehmen in der betriebswirtschaftlichen Gesamtschau darum, die unterschiedlichen Kanäle investitionssicher und zuverlässig bis hin zum mobilen Datenzugriff und –transfer zu implementieren beziehungsweise zu administrieren. Investitionssicher bedeute für die IT Professionals vor allem auf Standards zu setzen, aber gleichzeitig kommende Standards im Blick zu behalten, kommentiert Heiko Henkes von Techconsult.

Der mobile Zugriff sei daher langfristig über Webtechnologien und HTML5 zu sichern, fasst Henkes zusammen. Zuverlässig bedeute im mobilen Umfeld außerdem, ein erweitertes Mobile Device Management mit Fokus auf mobile Einsatzszenarien bei der Integration eines mobilen Endgerätes in die „Vertrauenskette“ zu bewerkstelligen. Fest steht: Die Zukunft der (mobilen) Cloud Collaboration hat gerade erst begonnen, bis hin zu individuell angepassten Benutzerrechten und PIN-Abfragen, die möglicherweise künftig auch Iris-Scans über das mobile Endgeräte beinhalten.

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