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Collaboration as a Service

Mobile Cloud Collaboration entwickelt sich zum Alleskönner

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Komplexe Thematik bedarf der richtigen Strategie

Heiko Henkes, Marktanalyst bei Techconsult.
Heiko Henkes, Marktanalyst bei Techconsult.
(Bild: Techconsult)
Wie Unternehmen eine möglichst produktive Strategie implementieren können, mit diesem komplexen Thema haben sich die Marktforscher von Techconsult auseinander gesetzt. Sie heben die Vorteile der virtuellen Zusammenarbeit hervor: „Die Cloud Collaboration ist das, was neben ‚pay per use’ und Skaleneffekten durch eine professionelle Form des Full-Service-Outsourcings und den damit verbundenen Kosteneinsparungen den langfristigen Mehrwert von Cloud Computing schaffen wird“, betont Marktanalyst Heiko Henkes.

Grundsätzlich sollten Unternehmen die Riege der Anbieter darauf hin überprüfen, ob diese möglichst viele Funktionen zur Collaboration aus einer Hand bieten, und wie die daraus resultierenden Schnittstellen zu den Lösungen beschaffen sind. Darüber hinaus sollten Unternehmen aus verschiedenen Bereitstellungsoptionen – Private Cloud, Public Cloud oder Managed Services - die jeweils passende Variante auswählen.

Neben den großen am Markt agierenden Playern wie IBM, Microsoft und Google gibt es inzwischen zahlreiche, teils hoch spezialisierte Portale und Plattformen. Junge Unternehmen wie Meetings.io bieten mittlerweile optisch anspruchsvolle Lösungen, bei denen sich Elemente von Videoconferencing mit jenen der Online-Meetings zu einem ausgereiften Gesamtkonzept verbinden.

Effizienz nachhaltig steigern

Marko Cakalic, Deutschlandchef von Projectplace.
Marko Cakalic, Deutschlandchef von Projectplace.
(Bild: Projectplace)
„Cloud Collaboration Tools steigern intern wie extern die Effizienz von Teams und Projekten. Außerdem reduzieren Sie die betrieblichen Gesamtkosten, wenn es sich um eine ‘All-in-one’ Collaboration Lösung handelt”, skizziert Marko Cakalic, Deutschlandchef von Projectplace. Davon könne nicht nur der IT-Bereich, sondern die ganze Verwaltung profitieren, auch oder gerade hinsichtlich der dadurch deutlich reduzierten Anzahl von Geschäftsreisen.

In derartigen Lösungspaketen in der Regel enthalten sind beispielsweise neue Online-Dienste wie Microsoft Office 365, deren Daten auch anderen Parteien zur Verfügung gestellt werden. „Die Riege der SaaS-Anbieter mit einzelnen, fragmentierten Lösungen nimmt zu und grenzt sich künftig voneinander ab, etwa indem eine prozessorientierte Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinaus auf Nachfrage ermöglicht wird“, gibt Heiko Henkes zu bedenken.

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