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Microsoft Intune und O&O Syspectr auf dem Prüfstand

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Fazit zum Vergleich Microsoft Intune vs. O&O Syspectr.
Fazit zum Vergleich Microsoft Intune vs. O&O Syspectr.
(Bild: Schlede/Bär)

Fazit: Zwei Lösungen, ähnlich und doch nicht gleich

Auf den ersten Blick weisen die beiden Produkte Microsoft Intune und O&O Syspectr sehr viele Ähnlichkeiten auf: Beide Lösungen brauchen als Konsole nur einen Browser und ermöglichen es so, alle Endgeräte mit minimalem Aufwand im Blick zu behalten.

Bei beiden Lösungen können Systemverwalter sich schnell einen Überblick sowohl über den Stand der Updates und Patches auf den Systemen als auch über installierte Software, die eingesetzte Hardware und die verschiedensten Sicherheitseinstellungen verschaffen. Zudem können sie viele der Verwaltungs- und Betreuungsaufgaben direkt aus dem Browser heraus ausführen, ohne dazu ein umfangreiches Management-Framework installieren zu müssen.

Während Intune schon vom Konzept her (Microsoft spricht von der Möglichkeit, bis zu 20.000 Systeme zu verwalten) so ausgelegt ist, dass es auch bei sehr großen Netzwerken und Installationen zum Einsatz kommen kann, zielt Syspectr doch mehr auf kleine und mittlere Betriebe – wobei diese natürlich auch Intune einsetzen können.

Ein weiterer wichtiger Unterschied: Syspectr konzentriert sich auf die Desktop-Systeme und Server, die unter Windows-Betriebssystemen eingesetzt werden. Das kann Intune natürlich auch, bietet aber zudem die Möglichkeit als MDM-Lösung (Mobile Device Management), mobile Endgeräte nicht nur unter Windows Phone sondern auch unter iOS und Android zu verwalten.

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Beide Angebote vereint, dass sie zunächst kostenlos für 30 Tage getestet werden können. O&O bietet danach sogar eine „Free-Variante“ an, mit der bis zu fünf Systeme wenigstens im Dashbord samt ihrer Historie überwacht und angezeigt werden können. Wer sicher sein will, dass seine Daten auch auf einem Server innerhalb der Grenzen von Deutschland gespeichert werden, sollte im Moment noch zur Lösung von O&O greifen. Denn obwohl Microsoft eigene deutsche Cloud-Standorte für 2016 angekündigt hat, ist aktuell nicht klar, ob das auch auf Verwaltungslösungen wie Intune zutreffen wird.

Unser Tipp: Beide Lösungen im eigenen Netz testen und dann entscheiden, welche von beiden am besten den eigenen Ansprüchen und Vorstellungen entspricht.

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