Viele Unternehmen nutzen Microsoft Intune zur Geräteverwaltung oder planen den Einstieg. Hier stellt sich zwangsläufig die Frage nach der korrekten Lizenzierung. Microsoft bietet hier verschiedene Möglichkeiten an.
Um mit Microsoft Intune Geräte zu verwalten, stehen mehrere Lizenzoptionen zur Verfügung.
(Bild: Joos - Microsoft)
Unternehmen, die Microsoft Intune nutzen wollen, setzen oft auch auf Microsoft 365. Dann bietet sich der Einsatz von Microsoft 365 Business Premium an. In dieser Lizenz sind neben Intune noch mehr Erweiterungen dabei, die auch den Schutz der Anwender vor Cyberangriffe umfassen.
Dazu kommen die Microsoft-365-Apps (Word, Excel, PowerPoint, Outlook). Mit knapp 21 Euro Lizenzkosten pro Monat und Benutzer, ist diese Lizenz für die meisten Unternehmen sinnvoll – und beinhaltet dann wie erwähnt auch Intune. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten Microsoft Intune (separat) zu lizenzieren.
Microsoft Intune und Azure AD/Entra ID Premium P1 für Autopilot
Generell ist Microsoft Intune bei folgenden Microsoft-365-Abonnements dabei:
Microsoft 365 E5
Microsoft 365 E3
Enterprise Mobility + Security E5
Enterprise Mobility + Security E3
Microsoft 365 Business Premium
Microsoft 365 F1
Microsoft 365 F3
Microsoft 365 Government G5
Microsoft 365 Government G3
Microsoft Intune for Education
Neben Microsoft Intune umfassen diese Pläne auch Azure AD/Entra ID Premium P1 mit allen enthaltenen Funktionen. Das ist wichtig, wenn Unternehmen auf Autopilot in Intune setzen. Wir haben das Thema im Beitrag „Windows AutoPilot und Microsoft Endpoint Manager“ behandelt.
Benutzer können bis zu 15 eigene Geräte in Intune registrieren
Weisen Admins einem Benutzer in Microsoft 365 eine Intune-Lizenz zu, kann dieser Nutzer bis zu 15 eigene Geräte registrieren. Die Anmeldung erfolgt mit seinem Konto bei Azure AD/Entra ID. Auch Admins brauchen eine Intune-Lizenz, um auf das Intune-Verwaltungsportal zugreifen zu können. Ist das nicht gewünscht, kann in den Einstellungen des Portals festgelegt werden, dass auch unlizenzierte Admins auf das Portal zugreifen können. Das ist im Intune Admin Center bei „Mandantenverwaltung -> Rollen -> Administratorlizenzierung“ über die Schaltfläche „Zugriff für Administratoren ohne Lizenz zulassen“ möglich.
Neben der Benutzerlizenzierung lassen sich Geräte in Intune auch direkt mit Gerätelizenzen zuordnen. Das geht aber nur für IoT-Devices, dedizierte Geräte, Kiosk-PCs und Konferenz-Geräte. Hier braucht jedes Gerät eine eigene Lizenz. In diesem Fall ist es aber nicht möglich, benutzerbezogene Richtlinien zuzuweisen oder den bedingten Zugriff (Conditional Access) zu konfigurieren.
Microsoft Intune Plan 2 als Add-on buchen
Die Standard-Lizenzen in Intune umfassen den Plan 1. Hier stehen die verschiedenen Standard-Funktionen von Intune zur Verfügung, die auch im Intune Admin Center zu sehen sind. Reichen diese Funktionen nicht aus, können Unternehmen zusätzlich Plan-2-Lizenzen für Intune erwerben. Die Voraussetzung für den Intune Plan 2 ist immer ein vorhandenes Abonnement für Plan 1. Der erweiterte Plan 2 umfasst zum Beispiel Microsoft Tunnel für mobile Anwendungsverwaltung, Firmware-Over-the-Air-Update und Verwaltung spezialisierter Geräte. Plan 1 umfasst die verschiedenen Standard-Funktionen wie plattformübergreifende Endpunktverwaltung, Integrierte Endpunktsicherheit, Verwaltung mobiler Anwendungen, Endpunktanalysen und Verbindung mit dem Microsoft Configuration Manager.
Die Remotehilfe, also der Zugriff auf angebundene PCs für Support und Fernwartung, ist weder in Plan 1 noch in Plan 2 enthalten. Wir haben diese Funktion im Beitrag „Verbindung zu Geräten herstellen und PCs aus der Ferne steuern“ behandelt. Die Remotehilfe lässt sich für etwa 3 Euro pro Benutzer zu Plan 1 hinzubuchen. Plan 2 ist dazu nicht notwendig. Es gibt noch mehr Add-Ons für Intune, die sich zu Plan 1 dazubuchen lassen, unabhängig zur Verwendung von Plan 2. Beispiele dafür sind Microsoft Intune Endpoint Privilege Management, Microsoft Intune Advanced Analytics, Microsoft Intune Enterprise Application Management und Microsoft Cloud PKI.
Microsoft Intune Suite – Alles dabei zu einem Preis
Die Microsoft Intune Suite richtet sich an Unternehmen, die alle Funktionen aus Plan 1 und Plan 2 benötigen sowie die im letzten Abschnitt behandelten Add-Ons. Bei der Intune-Suite müssen diese nicht gesondert abonniert werden, sondern sind bereits standardmäßig enthalten, genauso wie alle Funktionen aus Plan 1 und Plan 2.
Eine Einzellizenz von Intune Plan 1, ohne ein Microsoft Abonnement, kostet pro Benutzer derzeit 7,50 Euro. Wer die Funktionen aus Plan 2 dazubuchen will, muss mit weiteren 3,70 Euro pro Benutzer rechnen. Die Intune Suite liegt bei 9,40 Euro. Plan 1 und Intune Suite lassen sich kostenlos testen. Im Intune Admin Center stehen die verschiedenen Add-Ons und auch die Intune Suite bei „Mandantenverwaltung -> Intune-Add-Ons“ zur Verfügung. An dieser Stelle können Admins auch den Testzeitraum buchen. Dazu sind aber nur globale Administratoren berechtigt.
Stand: 08.12.2025
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Enterprise Application Management ist seit Februar 2024 verfügbar. Die Lösung ist Bestandteil der Intune Suite (wie alle Add-Ons), lässt sich aber auch als alleinstehendes Add-On für Plan 1 buchen. Microsoft Intune Advanced Analytics bietet zudem einen umfassenden Überblick über die Endbenutzererfahrung und optimiert diese mit datengestützten Erkenntnissen.