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Mit SMB 3.0 sind Daten im Netzwerk schneller greifbar

Live-Migration in Windows Server 2012

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Schnelle Adapter sind gefragt

Damit diese Funktion nutzbar ist, müssen die verbauten Adapter aber die RDMA-Funktion (Remote Direct Memory Access, Remotezugriff auf den direkten Speicher) unterstützen. Bei dieser Funktion können Server Daten aus dem Hauptspeicher eines Systems über das Netzwerk auf einen anderen Server übertragen, der aktuell Kapazitäten frei hat.

So lassen sich überlastete Server beschleunigen, indem Sie Daten auf nicht ausgelastete Server übertragen. Damit das funktioniert, muss das Netzwerk extrem schnell sein und die Adapter müssen die Funktion nutzen können. Das sind Adapter mit den Typen iWARP, Infiniband und RDAM over Converged Ethernet (RoCE).

Auch Hyper-V kann in Windows Server 2012 direkt auf das SMB-Protokoll zugreifen. Der Sinn ist, dass Unternehmen die virtuellen Festplatten in Hyper-V 3.0 (.vhdx) nicht direkt auf dem Hyper-V-Host speichern, sondern auf einer Freigabe im Netzwerk. Auf diese lässt sich dann mit SMB Multichannel, SMB Direct und Hyper-V over SMB von Hyper-V 3.0 zugreifen

NUMA in Windows Server 2012

Wichtig für die Steuerung von Prozessoren in virtuellen Servern sind die Kompatibilität und NUMA (Non-Uniform Memory Access). NUMA (Non-Uniform Memory Access) bietet für jeden Prozessor im Server einen eigenen Speicherbereich. Diesen kann er aber anderen Prozessoren bei Bedarf zur Verfügung stellen (Distributed Shared Memory).

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Damit Administratoren in virtuellen Servern NUMA nutzen können, muss die Funktion in den Hyper-V-Einstellungen des virtuellen Servers aktiviert sein. In Windows Server 2012 ist das standardmäßig der Fall (siehe: Abbildung 6).

Der Autor:

Thomas Joos ist freier Autor und DataCenter-Insider-Blogger.

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