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Retail-Netzwerke Lancom rückt Wi-Fi 7 und ESL-Integration in Filialnetze

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Auf der EuroShop 2026 rückt Lancom Systems die Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Betrieb von Filialnetzen in den Fokus. Wi-Fi-7-Technik, Cloud-Management und ESL-Integration versteht der Hersteller dabei als Bausteine einer souveränen, europäisch betriebenen Retail-IT.

Im Einzelhandel entscheidet Netzverfügbarkeit zunehmend über den laufenden Betrieb. Zahlungsprozesse, Warenwirtschaft, digitale Preisauszeichnung und Kundenanwendungen hängen an derselben Infrastruktur.(Bild:  Lancom)
Im Einzelhandel entscheidet Netzverfügbarkeit zunehmend über den laufenden Betrieb. Zahlungsprozesse, Warenwirtschaft, digitale Preisauszeichnung und Kundenanwendungen hängen an derselben Infrastruktur.
(Bild: Lancom)

Auf der EuroShop 2026 zeigt Lancom, wie sich bestehende Filialnetze auf Wi-Fi 7 vorbereiten lassen. Der Wi-Fi-7-Access-Point LX-7200E, den das Unternehmen bereits im Vorjahr vorgestellt hatte, steht dabei exemplarisch für diese Ausrichtung.

Der Access Point unterstützt Tri-Band-Betrieb inklusive dem 6-GHz-Band und ist für dichte, störanfällige Umgebungen wie Verkaufsflächen, Kassenbereiche oder Self-Checkout-Zonen ausgelegt. Lancom adressiert damit typische Anforderungen im Handel, etwa hohe Gerätedichte, niedrige Latenzen und stabile Funkverbindungen für mobile Anwendungen.

Zentrales Cloud-Management für Filialnetze

Der Betrieb erfolgt über die Lancom Management Cloud (LMC), mit der sich verteilte Standorte zentral konfigurieren, überwachen und automatisiert betreiben lassen. Laut Hersteller wird die Plattform vollständig in Deutschland gehostet und DSGVO-konform betrieben.

Gerade für Handelsketten soll das die Administration vereinfachen und Rollouts über viele Filialen hinweg beschleunigen.

Access Point als Plattform für ESL-Infrastrukturen

Ein Schwerpunkt der Messepräsentation liegt auf der Integration von Electronic-Shelf-Label-Lösungen. Der LX-7200E verfügt über eine integrierte ESL-Schnittstelle zur direkten Anbindung digitaler Preisschilder ausgewählter Hersteller. Weitere Systeme lassen sich über externe Funkmodule per USB betreiben.

Ergänzend unterstützt ein integriertes BLE-Modul künftige, Bluetooth-basierte Display-Generationen. Ziel ist es, ESL- und Digital-Signage-Anwendungen ohne zusätzliche Gateways oder separate Funkinfrastruktur umzusetzen.

Digitale Souveränität als strategischer Rahmen

Lancom verknüpft die technische Plattform mit dem Thema digitale Souveränität im Einzelhandel. Entwicklung, Fertigung und Cloud-Betrieb erfolgen nach Unternehmensangaben überwiegend in Deutschland. Ergänzt wird dies durch ein europäisch ausgerichtetes IT-Security-Ökosystem und integrierte Sicherheitsfunktionen in den Netzwerkkomponenten.

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