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KI-native Cloud-Services und Intent-based Networking Juniper kündigt Erweiterungen zur Sicherung von Rechenzentren an

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Juniper Networks möchte mit KI-nativen Cloud-Services und Intent-based-Networking-Funktionen die Data Center Assurance revolutionieren. Die funktionalen Erweiterungen sollen die Netzwerktransparenz, -analyse und -automatisierung verbessern und so auch die Nutzererfahrung optimieren.

Mit Service Awareness werde sichtbar, wo sich Anwendungen und Services mit dem Netzwerk verbinden, wie sie über das Netzwerk kommunizieren und welche Ressourcen sie verbrauchen.(Bild:  Juniper Networks)
Mit Service Awareness werde sichtbar, wo sich Anwendungen und Services mit dem Netzwerk verbinden, wie sie über das Netzwerk kommunizieren und welche Ressourcen sie verbrauchen.
(Bild: Juniper Networks)

Juniper stattet seine verwaltbare Netzwerklösung für Rechenzentren mit neuen in der Cloud gehosteten Services aus. Sie sollen mithilfe von künstlicher Intelligenz erweiterte Erkenntnisse zum Anwendungsverhalten sowohl traditioneller als auch neuer KI-Workloads liefern und Unternehmen somit eine kontinuierliche Optimierung und schnelle Fehlerbehebung in Netzwerken ermöglichen. Darüber hinaus stellt Juniper neue Funktionen zur Analyse und Validierung des Rechenzentrumsbetriebs sowie umfangreichere Telemetriedaten bereit. Sie könnten zusammen mit anderen Funktionen zur Sicherung des Rechenzentrums dazu beitragen, die Bereitstellungszeiten um bis zu 85 Prozent zu reduzieren und die Betriebskosten um bis zu 90 Prozent zu senken.

Service Awareness und Impact Analysis

Zu den zentralen Softwareerweiterungen gehören die beiden KI-nativen Cloud-Services „Service Awareness“ und „Impact Analysis“ zur Verbesserung der Anwendungstransparenz und -sicherheit. Ziele seien dabei die Optimierung der Performance und die Senkung der MTTR (Mean-Time-to-Resolution). Die neuen Angebote sollen den Anfang des Jahres angekündigten KI-nativen Cloud-Service Marvis VNA for Data Center ergänzen.

Service Awareness könne mithilfe von AIOps Anwendungs- und Servicedaten in den Wissensgraphen des Juniper-Netzwerks einbinden und so die Transparenz erhöhen. Mit Service Awareness erhielten Unternehmen Informationen zur Verbindung und Kommunikation sowie zum Ressourcenverbrauch von Anwendungen und Services.

Impact Analysis baue auf Service Awareness auf und ermögliche eine schnellere Fehlerbehebung und Problemlösung sowie eine verbesserte Anwendungssicherheit. KI und ML könnten ein klares Bild davon liefern, welche Probleme für die Auswirkungen auf die Anwendung verantwortlich sind und welche nicht. Der Zustandsvergleich zwischen verschiedenen Zeitpunkten verbessere die Identifizierung und Lösung von vorübergehenden Störungen.

Service Awareness und Impact Analysis seien ab sofort ohne zusätzliche Kosten in der Premium-Lizenzstufe von Juniper Apstra verfügbar.

Intent-based Networking

Juniper sei es eigenen Angaben zufolge gelungen, durch kontinuierliche Investitionen in das Intent-based Networking die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und die Anwendungsperformance weiter zu optimieren. Die aktuelle Version 5.0 von Juniper Apstra biete Anwendern ein nahtloses Upgrade sowie mehr als 100 neue Funktionen, mit denen sich der Betrieb von Rechenzentren vereinfachen lasse. Beispiele hierfür seien:

  • verbesserte EVPN-Analysen, die komplexe EVPN-Vorgänge vereinfachen,
  • Intent-based Analytics (IBA), die Rohdaten schnell in umsetzbare Erkenntnisse verwandeln,
  • vereinfachte Switch-Port-Validierungen, um herstellerspezifische Konflikte in einer heterogenen Umgebung zu beseitigen und Auswirkungen auf das Netzwerk zu vermeiden,
  • erweiterte Telemetriedaten, die jetzt Datenverkehr, Switch-Zustand, Optiken, Netzteile, Lüfter und Temperaturmessungen abdecken, um die Fehlerbehebung zu unterstützen – damit stünden auch Basisdaten für künftige KI-gesteuerte prädiktive Analyse-Reports und proaktive Wartungen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit zur Verfügung.

„Die hypervernetzte digitale Geschäftsumgebung setzt das Netzwerk und die Netzwerkmitarbeiter immer stärker unter Druck. AIOps-Verbesserungen, Intent-based Networking und Anwendungsintelligenz bieten hier eine dringend benötigte Entlastung, indem sie die Resilienz und Reaktionsfähigkeit der Netzwerkinfrastruktur verbessern und einen präziseren und proaktiven Ansatz für das Netzwerkmanagement ermöglichen“, betont Mark Leary, Research Director, Network Observability and Automation beim Marktforscher IDC. „Die neuen Erweiterungen der KI-nativen Netzwerkplattform von Juniper ermöglichen es Betreibern von Rechenzentren, anwendungsorientierter zu werden und die Anwendungssicherheit zu erhöhen.“

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