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Guter Netzwerk-Service auf Rezept – von Voice bis Redundanz IT-Dienstleister Lauer-Fischer verschmilzt Kabel- und Drahtlosnetz

Autor / Redakteur: Stefan Mutschler / Ulrike Ostler

Die Lauer-Fischer GmbH hat ihr neues Sprach-/Daten- sowie Kabel- und Drahtlosnetz in einer hochsicheren IT-Infrastruktur verschmolzen. Damit möchte der Fürther IT-Dienstleister seine Kunden – zumeist die in Korporationen organisierten Apotheken – im harten Wettbewerb noch umfassender unterstützen.

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Apotheken sind heute oft in Korporationen organisiert. Zentrale Web-Services (zum Beispiel Korporationslösungen und Reporting) sind gefragter denn je. Eine große Anzahl Apotheken will mit einer Präsenz ins Internet – zum Teil auch mit eigenen Shops.

Lauer-Fischer, ein auf Apotheken spezialisierter IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Fürth, hat die aktuellen Herausforderungen der Branche gut gemeistert: Das Unternehmen hat sein Geschäft auf die neue Situation eingestellt und so seinen Jahresumsatz auf inzwischen rund 46 Millionen Euro hochgeschraubt. Allerdings platzten bald die angestammten Räumlichkeiten für die inzwischen 250 Mitarbeiter in Fürth aus allen Nähten und ein Umzug war unvermeidlich.

Die IT in der neu gebauten Unternehmenszentrale sollte von Beginn an auf die neue Geschäftssituation ausgerichtet sein. „So haben beispielsweise die Themen Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit bei uns heute einen deutlich höheren Stellenwert als früher“, erklärt Holger von Heissen, IT-Leiter bei Lauer-Fischer. „Wir betreiben zurzeit bereits eine große Zahl Web-Shops für Apotheken und bieten eine Reihe von wichtigen Online-Services. Da können wir uns keine Sekunde Stillstand leisten.“

Konvergenz und Verfügbarkeit

Nicht zuletzt sollte mit dem Umzug auch der durchgängige Umstieg von klassischer Telefonie auf Voice-over-IP (VoIP) erfolgen. „Es macht aus unserer Sicht heute einfach keinen Sinn mehr, zwei verschiedene Kommunikationsinfrastrukturen – Telefon und IT – separat zu betreiben und zu verwalten“, so von Heissen. Zudem verspreche VoIP langfristig eine bessere Integration mit der IT, erlaube eine kostengünstigere Anbindung unserer Service-Center und biete mehr Flexibilität in Sachen Heimarbeitsplätze.

Entsprechend den Anforderungen investierte das Unternehmen in seinem neuen Zentralsitz in aktuelle und redundante Netzwerktechnik: Bei den aktiven Komponenten wie Core- und Edge-Switches konnte sich Extreme Networks gegen die Angebote von Cisco durchsetzen. Die unterschiedlichen Produkte dieser beiden Lieferanten hatte Lauer-Fischer nach einer Vorauswahl genauer evaluiert.

Den Ausschlag für Extreme Networks gaben nach von Heissen sowohl technische als auch wirtschaftliche Gründe. „Technisch passen die Switches von Extreme Networks unschlagbar gut zur eingesetzten IP-TK-Anlage“, so von Heissen. Als Beispiel nennt er die automatische Erkennung neu angeschlossener Geräte und die selbstständige Aushandlung beziehungsweise Reservierung von nötigen Bandbreiten.

Aus wirtschaftlicher Sicht konnte Extreme Networks vor allem in Sachen Redundanz und Hochverfügbarkeit punkten. Von Heissen: „Wir hätten unsere Anforderungen hier auch mit Komponenten des marktdominierenden Anbieters bedienen können, allerdings zu einem ungleich höheren Preis.“ Das ersparte Geld steckte der IT-Dienstleister lieber in andere Bereiche der Hochverfügbarkeitslösung. So ist so ziemlich alles, was eventuell ausfallen könnte, grundsätzlich redundant ausgelegt – inklusive Stromversorgung, TK-Anbindung, Klimageräten und vielem mehr.

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