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Selbststeuernde IT HPE erweitert Mist-Plattform um agentische KI und Experience-Twinning

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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HPE hat sein Juniper-Networking-Portfolio erweitert. Die Mist-Plattform erhält agentische AIOps-Funktionen, ein neues Experience Model und digitale Zwillinge. Damit soll der Netzwerkbetrieb autonomer und die Fehlerbehebung schneller werden.

Rami Rahim, President und General Manager bei HPE Networking, sieht agentische KI als Schlüssel zum selbststeuernden Betrieb: „Heutige Netzwerke müssen mehr als nur verbinden – sie müssen verstehen, sich anpassen und handeln“(Bild:  HAWK Photography)
Rami Rahim, President und General Manager bei HPE Networking, sieht agentische KI als Schlüssel zum selbststeuernden Betrieb: „Heutige Netzwerke müssen mehr als nur verbinden – sie müssen verstehen, sich anpassen und handeln“
(Bild: HAWK Photography)

HPE hat für das HPE-Juniper-Networking-Portfolio neue Funktionen vorgestellt, die den Netzwerkbetrieb stärker automatisieren sollen. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der Mist-Plattform, die laut Unternehmen künftig agentische AIOps bereitstellt. Dazu gehören KI-gestütztes Troubleshooting, erweiterte Transparenz und Kontrolle selbststeuernder Aktionen sowie ein neues Large Experience Model (LEM). Ergänzt wird das Portfolio um AIOps-Funktionen für Rechenzentren.

Die Integration der neuen Funktionen soll den Übergang von reaktivem zu proaktivem IT-Management ermöglichen. HPE verweist auf die Einbettung in GreenLake Intelligence, wo spezialisierte KI-Agenten in einer mehrschichtigen IT-Architektur zusammenarbeiten. Damit ließen sich Probleme in Echtzeit lösen und Entscheidungen im Bereich Netzwerk, Speicher und Rechenleistung automatisieren.

Unter anderem erweitert HPE die Fähigkeiten des Marvis AI Assistant. Dieser unterstützt künftig erweiterte Konversationsfunktionen und kann Fehler in Echtzeit über kabelgebundene, kabellose, WAN- und Client-Domänen hinweg diagnostizieren. Über das Marvis Actions Dashboard lassen sich zusätzliche Probleme wie falsch konfigurierte Ports oder Kapazitätsengpässe automatisch beheben.

Mit dem Large Experience Model (LEM) führt HPE ein eigenes KI-Modell ein, das Telemetriedaten und Anwendungserfahrungen – etwa aus Zoom und Teams – analysiert. Gemeinsam mit den Marvis Minis, die Benutzererfahrungen simulieren, sollen sich damit potenzielle Probleme vorhersagen und vorbeugend beheben lassen.

Auch für Rechenzentren kündigt HPE Neuerungen an: Der Marvis AI Assistant for Data Center wird in die Apstra-Graphdatenbank integriert, um intelligente Einblicke zu liefern. Marvis Minis lassen sich dort ebenfalls einsetzen, um Services kontinuierlich zu validieren und die Netzwerksicherheit zu verbessern.

Darüber hinaus sollen die neuen Marvis-Funktionen mit der IT-Betriebsmanagementplattform HPE OpsRamp zusammenspielen. Diese bietet AIOps-basierte Verwaltung hybrider, Multi-Cloud- und lokaler IT-Umgebungen.

„Heutige Netzwerke müssen mehr als nur verbinden – sie müssen verstehen, sich anpassen und handeln“, erklärte Rami Rahim, President und General Manager bei HPE Networking. Die Kombination aus agentischer KI und digitalen Zwillingstechniken sei ein Schritt in Richtung eines autonomen IT-Betriebs.

Die Neuerungen werden im Rahmen der virtuellen Veranstaltung „HPE's virtual event New Era of Secure AI-Native Networking“ vorgestellt.

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