Catalyst-3560-Switch sorgt für verträgliches Bier Hopfenhändler Hopsteiner modernisiert sein Cisco-Netzwerk
Hopsteiner handelt mit und veredelt seit 155 Jahren Hopfen. Nun hat das Unternehmen, zu dem neben eigenen Handelshäusern, auch Hopfenfarmen und Verarbeitungswerke gehören, sein Netzwerk am Firmensitz in Mainburg mit Cisco-Switches ausgestattet. Der Grund: Das Wireless LAN im neuen Kühllager soll über das Kabelnetz möglichst nahtlos an die zentralen IT-Systeme angebunden werden.
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„Anders als auf dem Feld liebt der Hopfen nach der Ernte keine Wärme. Zwei bis vier Grad sind optimal für den Erhalt der Qualität“, sagt Josef Zellner, IT-Administrator der in Mainburg alteingesessenen Hopfendynastie Hopsteiner. Unmittelbar ist Zellner zwar für die informationstechnischen Systeme zuständig, mittelbar aber auch für die verlässliche Einhaltung der gewünschten Lagertemperatur.
Zusammen mit seinem Kollegen Manfred Ingerl bewerkstelligte er die Anbindung mobiler Endgeräte im neuen Mainburger Kühllager an die zentrale Warenwirtschaftssoftware. Ziel dieser Integration war es unter anderem, die durchgängige Temperaturkontrolle über sämtliche Lagerstationen hinweg effizienter und zuverlässiger zu gestalten.
Tatsächlich habe die Lagerlogistik für die wärmeempfindliche Ware, so Zellner, durch diese Maßnahme entscheidend verbessert werden können. So sind in den Kühlhäusern Temperaturfühler installiert, die über das kabelgebundene Netz an ein separates PC-System angeschlossen werden. Die Kühltemperaturen werden so permanent überwacht.
Effizienz für globalen Handel
Das Traditionsunternehmen Hopsteiner gehört zu den wenigen Hopfenhändlern weltweit. Es versorgt namhafte Brauereien mit Hopfen und Hopfenprodukten – zu konkurrenzfähigen Preisen und in Spitzenqualität. Das Angebotsspektrum umfasst neben diversen Bitter- und Aroma-Sorten auch unterschiedlichste Hopfenextrakte, Öle sowie Destillate, die bei den Kunden wiederum innovative Brauverfahren vorantreiben.
Der Hopfen selbst mit seinen mehr als 350 Inhaltsstoffen, die Krankheiten vorbeugen und das Bier haltbar machen können, hat eine lange Geschichte. Schon die alten Ägypter mischten Hopfen in vergorenen Getreidesaft. Zum einen, weil die zweihäusige Doldenpflanze ein natürliches Konservierungsmittel ist, zum anderen, weil die Menschen offenbar schon damals die spezifisch bittere Geschmacksnote des Hopfens zu schätzen wussten.
Heute gibt es allein in Deutschland es mehr als 1.500 Hopfenbetriebe. Die Anbaufläche erweiterte sich im letzten Jahr um knapp drei Prozent auf fast 17.700 Hektar. Das größte zusammenhängende Anbaugebiet ist die Hallertau, ein Landstrich in Nieder- und Oberbayern. Hier wurden 2007 schätzungsweise 26.500 Tonnen des so genannten „Grünen Goldes“ geerntet.

Um als Global Player bestehen zu können, muss die Hallertauer Firma permanent ihre Lager-, Verarbeitungs- und Lieferprozesse an die Bedingungen im Weltmarkt anpassen. Dazu gehört auch die Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur.
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