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Analyse der Ausgangslage und Empfehlungen für die Zukunft des Networking

Gartner sagt: Das Unternehmensnetz der Zukunft ist „hyperconverged“

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Auch Netze müssen die Cloud verkraften

Dazu kommt, dass UC beschränkt auf den internen Gebrauch und von eigenem Equipment zur Verfügung gestellt nur begrenzt Sinn macht. Damit ist klar, dass UC als Service in der Cloud genutzt werden und integrierte Kommunikation über die Unternehmensgrenzen funktionieren muss – auch hier, ohne dass der Anwender Unterschiede merkt. Der Datenfluss funktioniert mehr Pee-to-Peer und weniger hierarchisch.

Ein weiterer Grund, warum Änderungen im Netzwerk drängen, besteht im Equipment, den vielen verschiedenen Routern und Switches, den unterschiedlichen Telefonanlagen, die kaum oder gar nicht integrierbar sind und deren Hersteller sich zum Teil aus dem Geschäft verabschiedet haben. Und alle laufen mit verschiedenen Software-Versionen. Es ist evident, dass diese Komplexität nicht nur kostet, sondern auch die Stabilität und sie Sicherheit in Frage stellt.

Ohnehin sind zwar die Kosten für Bandbreite, die Carrier liefern, gesunken. Doch die operativen Kosten, die im Zusammenhang mit der Netzwerk-Wartung stehen, sind gestiegen. Das ist erfreulich für den Arbeitsmarkt: In den USA prognostizieren Analysten, dass Netzwerk-Systeme und Datenkommunikation der Sektor ist, der am zweitschnellsten wächst.

Die Ausgaben für die Netze liegen derzeit bei mindestens 15 Prozent der gesamten IT-Kosten. 2014 soll sich dieser Anteil auf mindestens 20 Prozent erhöhen, unter anderem durch die Integration von mobiler Kommunikation und die schnelle Verbreitung der Video-Kommunikation.

Suche nach den Flaschenhälsen

Das bedeutet für Netzwerk-Planer, dass schnellstmöglichst alle Flaschenhälse aus dem Netz entfernt werden müssen, damit sie die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen können, selbst wenn sich diese chaotisch entwickeln.

Das Netzwerk-Design muss es zulassen können, das die traditionellen technischen Grenzen fallen. Das sei ein andauernder Prozess, stellen die Gartner-Analysten heraus. De Entwicklung zu einem hyper-konvergenten Netz finde insbesondere in folgen Bereichen statt:

  • Im Rechenzentrum, wo Networking, Server und Storage konvergieren, um eine kostengünstiges Design zu ermöglichen, das wiederum die Server-Virtualisierung unterstützt.
  • LAN und WAN konvergieren, denn nur so ist eine verteilte Verteilung von Anwendungen möglich: durch Cloud Computing, durch Sprache, Video und Collaboration.

Schließlich steht das kabellose Büro an. Dafür müssen kabelgebundene und wireless Netze konvergieren.

weiter mit: Fünf treibende Kräfte

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