Hybrid Work ist aktuell ein Trendthema: Mitarbeiter wollen nicht mehr jeden Tag im Büro verbringen, sondern bei Bedarf auch mal zeit- und ortsunabhängig arbeiten. Das ist technisch mittlerweile kein Problem mehr, erfordert aber entsprechenden Verwaltungs- und Absicherungsaufwand. Unified Endpoint Management ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel.
Unified Endpoint Management (UEM) ermöglicht eine einheitliche Verwaltung und Einrichtung aller IT-Endgeräte eines Unternehmens und vereint damit das Management stationärer Clients und das Enterprise Mobility Management (EMM) zu einem umfassenden Geräteverwaltungskonzept.
Die Suche nach Fachkräften ist nach wie vor ein Thema, das viele Unternehmen beschäftigt. Potenzielle Kandidaten legen längst nicht mehr nur Wert auf anständige Bezahlung. Auch Flexibilität ist gewünscht – denn oftmals lassen sich Aufgaben auch aus dem Homeoffice oder allgemein außerhalb eines festgelegten Arbeitsplatzes erledigen. Dieser Ansatz namens Hybrid Work ist mittlerweile gängig und erlebte während und nach der COVID-Pandemie einen regelrechten Boom. Dabei wünschen sich die Mitarbeiter möglichst vielfältige Zugangsmöglichkeiten, von PC und Notebook über Tablets bis hin zu Smartphones.
Die Leser von IP-Insider haben abgestimmt. Beim Klick auf die Bildergalerie sehen Sie die drei beliebtesten Anbieter der IP-Insider Awards 2023 aus dem Bereich Unified Endpoint Management:
Bildergalerie
Die Unternehmens-IT wird aber nicht nur durch Hybrid Work vor Herausforderungen gestellt. Auch IoT-Umgebungen („Internet of Things“) oder Systeme und Geräte am Edge erfordern gut geplante Verwaltung und belastbare Absicherungsmaßnahmen. Die Endgeräte benötigen nicht nur Zugriff auf relevante Daten und Anwendungen, sondern müssen unter anderem auch vor unbefugten Zugriffen und Datenverlusten geschützt sein. Keine einfache Aufgabe, da hierbei unterschiedlichste Betriebssysteme und gerätespezifische Eigenschaften zu berücksichtigen sind. Ein gutes Unified Endpoint Management (UEM) kann dabei eine wesentliche Stütze sein.
Alles im Blick
UEM-Systeme ermöglichen grundsätzlich einen zentralen Überblick über alle Endgeräte im Firmennetzwerk. Sie gestatten zudem deren Verwaltung und Konfiguration. Ihren Ursprung haben derartige Lösungen in Systemen für Mobile Device Management (MDM) und Enterprise Mobility Management (EMM). Beide Varianten haben sich im Laufe der Zeit zunehmend hin zu einer zentralen Verwaltung aller Endpoints im Unternehmen entwickelt, weshalb der Überbegriff UEM nun zutreffender ist. Ziel derartiger Lösungen ist vereinfacht zusammengefasst der sichere und zuverlässige Betrieb verschiedenster Endgeräte im Unternehmensnetz sowie deren Konfiguration und Pflege. Der Zugriff auf die Endpoints wird dabei entweder agentenbasiert oder agentenlos realisiert.
Der Markt für UEM-Systeme umfasst viele Anbieter, die ihre Lösungen als On-Premises-Varianten oder Cloud-Service anbieten. In beiden Fällen steht eine einheitliche Plattform zur Verwaltung der Endgeräte bereit, wobei Cloud-basierte UEM-Tools möglicherweise Vorteile hinsichtlich Skalierbarkeit, Benutzererfahrung und Kosten bieten. Der Funktionsumfang ist vielfältig und umfasst beispielsweise die Inventarisierung vorhandener Geräte und deren Software. Automatisierte Softwareverteilung und das Durchführen von Updates für Firmwares, Betriebssysteme und Anwendungen sind ebenfalls möglich. Viele UEM-Lösungen bieten auch spezielle Sicherheits-Tools, wie etwa Viren- und Malwareschutz, Firewalls, Verhaltensanalysen sowie Fernzugriffs- und Supportmöglichkeiten. Sie ermöglichen zudem die Einrichtung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, den Schutz verlorener, gestohlener und veralteter Geräte sowie die Trennung persönlicher und geschäftlicher Daten. Monitoring, Logging, Backup und Recovery sind ebenfalls gängige Funktionen. Integrationen in EDR-Systeme („Endpoint Detection and Response“) helfen zusätzlich bei der frühzeitigen Identifikation möglicher Sicherheitsrisiken.
Der beste Freund des Netzwerkadmins
Der Einsatz von UEM-Plattformen erleichtert die Arbeit der verantwortlichen Netzwerkadministration oft erheblich. In Zeiten hybrider Arbeitswelten mit Homeoffice samt BYOD-Strategien („Bring Your Own Device“), IoT- und Edge-Umgebungen und einer Flut an möglichen Endpunkten, ist die zentrale Verwaltung aller vorhandenen Endpunkte ein wesentlicher Vorteil. So lässt sich zum Beispiel durch Festlegen einer einzigen Richtlinie sicherstellen, dass alle Geräte im Firmennetz etwa Verschlüsselungs- oder Datenschutzanforderungen unterstützen. Derartige Policies lassen sich zudem ähnlich unkompliziert überprüfen und aktualisieren. Weitgehende Automatisierungsmöglichkeiten entlasten die Administration von repetitiven und immer wiederkehrenden Prozessen. Über das Ausrollen standardisierter Konfigurationen sind neue Geräte schnell eingebunden oder Probleme bestehender Endpunkte in kurzer Zeit behoben.
Ein in letzter Zeit zunehmend in den Fokus gerückter Faktor ist die digitale Mitarbeitererfahrung („Digital Employee Experience“, DEX). Moderne UEM-Systeme ermöglichen den Nutzern den schnellen, reibungslosen und unkomplizierten Zugriff auf ihre benötigten Anwendungen und Daten. Dabei sorgen sie im Hintergrund für die nötige Sicherheit, ohne den Anwender zu beeinträchtigen. Zudem können UEM-Plattformen so genannte „Zero Trust“-Strategien unterstützen, in deren Rahmen alle Endpunkte prinzipiell als nicht vertrauenswürdig betrachtet werden. Für die Umsetzung der entsprechend engmaschigen Zugriffsrechte und -möglichkeiten stellen sie zum Beispiel detaillierte Informationen zu jedem Gerät nahezu in Echtzeit bereit.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Die Award-Gewinner aller Kategorien aller Insider-Portale sowie die Impressionen unseres Gala-Abends zeigt unsere Bildergalerie: