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Studie von Opengear Der Fachkräftemangel gefährdet die Resilienz von Netzwerken

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig und sorgt in vielen Unternehmen für Schwierigkeiten beim Netzwerkmanagement. Wie bedrohlich die Lage wirklich ist, zeigt eine Studie von Opengear. Sie belegt, wie essenziell das Investment in Automatisierung, KI und ähnliche Technologien ist.

Der Fachkräftemangel sorgt für große Probleme beim Aufrechterhalten einer stabilen Netzwerkinfrastruktur.(Bild:  © – Coloures-Pic – stock.adobe.com)
Der Fachkräftemangel sorgt für große Probleme beim Aufrechterhalten einer stabilen Netzwerkinfrastruktur.
(Bild: © – Coloures-Pic – stock.adobe.com)

Opengear hat für seine Studie 502 CIOs und 510 Netzwerkingenieure weltweit – davon 100 CIOs und 101 Ingenieure in Deutschland – zu den größten Herausforderungen im Bereich Netzwerktechnik befragt.

Eine davon ist zweifelsohne der Fachkräftemangel, durch den sich die Lage in vielen Unternehmen zuspitzt. Doch es mangelt nicht nur an Nachwuchs, auch die zahlreichen Renteneintritte der „Baby Boomer“ sorge für wenig rosige Zeiten: Allein in Deutschland geben 60 Prozent der CIOs an, dass mindestens ein Viertel ihrer Netzwerkexperten in den nächsten fünf Jahren in Rente geht. Verglichen mit den USA sind deutsche Unternehmen noch relativ sicher, denn dort müssen 86 Prozent der CIOs ähnliche Verlustraten hinnehmen. Mehr als jeder fünfte von ihnen gibt an, dass sogar bis zu 75 Prozent der in ihrem Unternehmen beschäftigten Netzwerkingenieure in Rente gehen werden.

Dass diese Kombination aus Mangel an neuen Talenten auf dem Arbeitsmarkt und immer mehr Abgängen in Unternehmen für große Probleme beim Aufrechterhalten einer stabilen Netzwerkinfrastruktur sorgt, versteht sich von selbst. 83 Prozent der deutschen CIOs beklagen Schwierigkeiten beim Management ihrer Netzwerkinfrastruktur und beim Sicherstellen von deren Resilienz. Zwar stimmen nur 71 Prozent der Netzwerkingenieure mit dieser Ansicht überein. Allerdings ist diese Menge noch immer erschreckend, insbesondere da Cyberkriminelle es immer häufiger auf Netzwerke abgesehen haben.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Erwartungshaltung von Nutzern oder Kunden eher wächst als schrumpft. Stabile Netzwerke sind und bleiben das „A und O“, wenn es um die fehler- und verzögerungsfreie Bereitstellung digitaler Dienstleistungen geht. Können Unternehmen dem Anspruch der User nicht mehr gerecht werden, wirkt sich das auf die Reputation und in zweiter Instanz auf die Umsätze aus – die Kunden wandern zur Konkurrenz ab. Hierzulande attestieren heute bereits 79 Prozent der CIOs ihrem Unternehmen Schwierigkeiten, diese Erwartungen zu erfüllen.

Der Abwärtstrend zeichnet sich bereits seit Monaten ab, wie die Studie ebenfalls belegt: 76 Prozent der befragten Netzwerkingenieure musste in den vergangenen drei Monaten mit weniger Ressourcen auskommen, wobei die Aufgaben im gleichen Zeitraum zunahmen. Auch in dieser Hinsicht sieht es also in Deutschland nicht ganz so düster aus wie im globalen Durchschnitt (87 %) oder gar in den USA, wo fast jeder Network Engineer diese Beobachtung gemacht hat (98%). Eine mögliche Lösung für den Ausgleich des Fachkräftemangels sehen 44 Prozent der CIOs und 36 Prozent der Netzwerkingenieure in der Automatisierung oder Technologien wie KI. Hybrid- oder Remote-Work-Konzepte nannten 35 Prozent der CIOs und 37 Prozent der Network Engineers als eine weitere Maßnahme, um der Problematik entgegenzuwirken.

„Der anhaltende Fachkräftemangel betrifft alle Branchen und Abteilungen. Für den Netzwerkbetrieb gibt es allerdings Technologien, die schnell Abhilfe schaffen“, erklärt Gary Marks, President von Opengear. „Dazu gehören auch Smart-Out-of-Band-Lösungen, die IT-Teams in die Lage versetzen, Unternehmensnetzwerke flexibel einzurichten, zu verwalten und zu reparieren – von jedem Standort aus. Auf diese Weise haben Netzwerkadmins und -techniker mehr Zeit, sich auf kritische Aufgaben zu konzentrieren, mit denen sie die Business-Performance und die Kundenzufriedenheit steigern können.“

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