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Schlägt sich Cloud-Computing positiv oder negativ in der Energiebilanz nieder?
Rainer Fechner: Externes Cloud Computing ist per se kosten- und energiesparend, weil über eine zentrale Infrastruktur „in der Wolke“ viele Kunden bedient werden. Im Eigenbetrieb hält hingegen jeder Anwender für sich eine eigene ITK-Infrastruktur vor.
Virtualisierungsansätze helfen, Netzelemente in der Cloud optimal auszulasten. In den Bell Labs arbeiten wir beispielsweise an einer ressourcenoptimierten Architektur für Cloud-Dienste.
Dieser so genannte „Service Nexus“ sieht vor, dass eine Anwendung oder ein Dienst stets über das am besten geeignete Netzelement geführt wird. Am besten geeignet heißt in diesem Zusammenhang: über den kostengünstigsten Kommunikationsweg –den Energieverbrauch eingerechnet.
Wo stehen wir heute bei der Entwicklung hin zu einem sparsamen Informationsnetz für die Energieversorgung?
Rainer Fechner: Smart Metering wird gerade Realität. Eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit intelligenten Zählern wird jedoch noch mindestens zehn Jahre dauern.
Der Autor:
Hadi Stiel ist freier Journalist in Bad Camberg.
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