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Stärken und Schwächen bei Juniper Networks

Zu den Stärken, die die Gartner-Analysten Naresh Singh und Seberine Real mit Juniper Networks verknüpfen, gehört, das über 1000 Partner die EX-Serien vermarkten. Darunter sind IBM Global Services und Verizon die größten.
Nahezu jedes Unternehmen kennt Juniper Networks, zumindest vom Namen her. Auch in großen Unternehmen ist Juniper, vor allem dank IBM und Dell zuhause.
Zudem kommuniziert das Unternehmen eine klare strategische Linie – das Rechenzentrum mit nur zwei Netzwerk-Schichten. Da kann es hilfreich sein, dass die Unternehmen auch Qualität ins punkto Security (SRX-Serie) und Routing (M und MX Serie) mit Juniper verbinden.
Minuspunkte
Allerdings kann Juniper im Vergleich zu HP und Cisco, den „Mega Playern“ in diesem Markt ein nur einschränktes Portfolio aufweisen. Das zählen die Gartner-Analysten zu den Nachteilen, genauso wie die Tatsache, dass Juniper im vergangenen Jahr das ADC-Produkt (ADC = Application Delivery Controler) hat fallen lassen. Das hätte nach Ansicht der Analysten ein Differenzierungsmerkmal sein können.
So klar die Strategie in Richtung flacher Netzwerkstrukturen ist, so unklar ist sie in Richtung Next-Generation Datacenter, sagt die Gartner-Studie. Bis jetzt könne niemand wissen, was Juniper Networks in Richtung eine Fabric-Architektur vorhabe.
weiter mit: Die heimliche Nummer zwei: Blade Network Technologies
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