Bei IT-Diensten und Anwendungen kann schon die kleinste Störung dazu führen, dass Kunden sich dauerhaft abwenden. Immer mehr Unternehmen setzen auf Full-Stack Observability, um ein solches Szenario zu verhindern. Doch der Weg dorthin ist lang und hat gerade erst begonnen.
Full-Stack Observability bietet vollständige Transparenz hinsichtlich der IT-Verfügbarkeit und -Performance.
Technologen haben schon lange erkannt, dass ihre aktuellen Monitoring-Lösungen nicht mehr ausreichen, um in einer immer komplexeren IT-Umgebung die notwendige einheitliche Transparenz zu erreichen. In der Vergangenheit standen sie jedoch vor der Herausforderung, dass die Führungskräfte ihres Unternehmens nicht unbedingt dieselbe Notwendigkeit sahen. Entsprechend fehlte oft das Budget in den IT-Abteilungen, um umfassendere Monitoring-Lösungen zu implementieren.
Insbesondere im letzten Jahr hat sich die Situation aber gewandelt: Im neuen The Journey to Observability-Report von AppDynamics berichten knapp neun von zehn der befragten Technologen in Deutschland (88 Prozent), dass sie von ihren Führungskräften jetzt die Unterstützung, das Budget und die Ressourcen erhalten, um ihre Pläne für Full-Stack Observability umzusetzen. Daher bestätigen mehr als drei Viertel (78 Prozent), dass der Übergang zu Full-Stack Observability in ihrem Unternehmen in diesem Jahr Priorität hat.
Die Vorteile machen sich sofort bemerkbar
Full-Stack Observability bietet Technologen vollständige Transparenz in die IT-Verfügbarkeit und -Performance in Echtzeit – angefangen bei den kundenorientierten Anwendungen bis tief in das Backend. Dadurch können die IT-Experten Anomalien und Störungen schneller erkennen, Abhängigkeiten verstehen und Probleme beheben, bevor sie sich auf die Endnutzer auswirken.
In den Unternehmen, die die Umstellung auf Full-Stack Observability bereits begonnen haben, konnten die Verantwortlichen unmittelbar greifbare Ergebnisse feststellen: Eine höhere Produktivität innerhalb der IT-Abteilung, geringere Betriebskosten, da die Teams weniger Zeit benötigen, um auf Performanceprobleme zu reagieren, sowie insgesamt eine verbesserte Zusammenarbeit im Unternehmen.
Vor allem aber sehen die Führungskräfte, dass ihre Technologen sich stärker auf strategische Prioritäten konzentrieren können, wie die digitale Transformation des Unternehmens und die kontinuierliche Verbesserung der Kundenerfahrung. Wenn sie nicht ständig damit beschäftigt sind, den Ursachen von Störungen auf den Grund zu gehen und diese zu beheben, können sie stattdessen Innovationen und neue Projekte vorantreiben, die die Zukunft des Unternehmens und womöglich ihrer ganzen Branche verändern werden.
Dementsprechend drängen jetzt die Führungsebenen darauf, dass ihre Technologen ihre Pläne für Full-Stack Observability in diesem Jahr beschleunigen. Denn trotz aller Fortschritte befinden sich die meisten Unternehmen noch in der Frühphase auf dem Weg zu Full-Stack Observability.
Auf den Fortschritten aufbauen
Insgesamt verfügen zwar 86 Prozent der Unternehmen über eine entsprechende Strategie, aber nur ein Drittel (34 Prozent) befindet sich bereits im Umsetzungsmodus. 36 Prozent haben gerade angefangen, die ersten Schritte zu unternehmen und weitere 16 Prozent machen sich bereit, um loszulegen.
Die Mehrheit der IT-Abteilungen verlässt sich damit entweder noch immer auf mehrere, nicht zusammenhängende Tools, um die IT-Verfügbarkeit und -Performance zu kontrollieren, oder ist noch nicht in der Lage, die Auswirkungen von Performanceproblemen in Echtzeit mit den geschäftlichen Prioritäten und Zielen zu verknüpfen.
Der Einsatz von Full-Stack Observability ist ein mehrstufiger Prozess, der Transparenz und Einblicke in den gesamten IT-Stack ermöglicht. Viele Technologen bauen diesen in ihre interne Strategie ein, um die Anzahl von Legacy-Tools zu reduzieren und interoperable Lösungen bereitzustellen, damit die IT-Abteilungen sich auf die Geschäftsergebnisse konzentrieren können. Durch diese Bemühungen führen Technologen immer mehr ihrer bestehenden Monitoring-Lösungen zusammen und fügen neue Tools hinzu, um eine größere Transparenz über die gesamte IT-Umgebung hinweg zu erreichen, was den Nutzen exponentiell erhöht.
Fazit: Der Weg zu Full-Stack Observability hat gerade erst angefangen
Noch vor einem Jahr war der Wunsch nach Full-Stack Observability vor allem durch Angst und Not getrieben und ging allein von den Technologen aus. Inzwischen sind aber auch die Führungskräfte von den Vorteilen überzeugt und unterstützen ihre IT-Experten mit den nötigen Ressourcen, um alle Herausforderungen auf dem Weg zu Full-Stack Observability zu meistern und die erforderlichen technischen, kulturellen und strukturellen Veränderungen durchzusetzen. Entsprechend zeigen sich drei Viertel der deutschen Technologen (74 Prozent) optimistisch, dass ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten seine Ziele erreichen wird.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Tommy Ziegler
(Bild: AppDynamics)
Über den Autor
Tommy Ziegler arbeitet als Sales Engineer bei Cisco AppDynamics. Dort berät er Kunden beim Monitoring moderner Softwaresysteme. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Entwickler und Berater in den Bereichen Agilität, Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices zeigt er, wie AppDynamics hilft, Transparenz bei diesen Themen zu schaffen.