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Mist-AI-gesteuerte Switches der EX4000-Serie von Juniper AI-Native Switching für Wi-Fi 7

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit der EX4000-Serie erweitert Juniper Networks sein Portfolio um neue Switches, die für die Anforderungen moderner Unternehmensnetzwerke konzipiert wurden. Die KI-gestützten Modelle sollen den Betrieb automatisieren, die Netzwerksicherheit erhöhen und die Migration auf Wi-Fi 7 erleichtern. Auch Zero-Trust-Sicherheit und Nachhaltigkeit stehen im Fokus.

Die neuen Mist-AI-gesteuerten Switches der EX4000-Serie sollen Zero-Trust-Sicherheit ermöglichen und die Betriebszeit erhöhen.(Bild:  Juniper)
Die neuen Mist-AI-gesteuerten Switches der EX4000-Serie sollen Zero-Trust-Sicherheit ermöglichen und die Betriebszeit erhöhen.
(Bild: Juniper)

Die neue EX4000-Serie von Juniper Networks wurde speziell für die Integration in KI-native und Cloud-basierte Netzwerke entwickelt. Grundlage der neuen Switches ist eine Architektur, die Mist AI nutzt, um Netzwerkprobleme proaktiv zu erkennen und zu beheben. Dies umfasst AIOps-Funktionen wie den Marvis Virtual Network Assistant, Self-Driving Operations und den Digital Twin Marvis Mini. Mit Dynamic Packet Capture (dPCAP) sollen Netzwerkfehler ohne manuelle Eingriffe schneller identifiziert werden.

Zudem verspricht Juniper eine drastische Reduzierung operativer Aufwände: Bis zu 85 Prozent geringere Betriebskosten, 90 Prozent weniger Fehlertickets und 85 Prozent weniger Vor-Ort-Einsätze werden angeführt. Die Implementierung erfolge über Zero-Touch Provisioning (ZTP), wodurch Unternehmen Switches mit QR-Codes scannen und automatisiert konfigurieren können.

Skalierbare Performance für Wi-Fi 7

Mit der EX4000-Serie möchte Juniper die Migration zu Wi-Fi 7 vorantreiben. Die neuen Switches unterstützen laut eigenene Angaben Multigigabit-Konnektivität mit 12, 24 oder 48 Ports sowie 802.3bt PoE++ (bis zu 60 W). Dies ermögliche den Betrieb leistungsfähiger Access Points, IoT-Geräte und unternehmenskritischer Systeme ohne aufwendige Neuverkabelung. Insbesondere dichte Umgebungen wie Campusnetzwerke, Kliniken oder Filialen sollen von der hohen Portdichte profitieren.

Ein weiteres technisches Merkmal sei die "Perpetual Power over Ethernet"-Funktionalität (PPoE). Auch bei einem Neustart bleibe die Stromversorgung an den Ports aktiv, sodass vernetzte Geräte wie Kameras oder WLAN-Access-Points nicht unterbrochen werden. Zudem verspricht Juniper schnelle Boot-Zeiten, die eine zügige Wiederherstellung nach Ausfällen ermöglichen sollen.

Zero-Trust-Sicherheit und Nachhaltigkeit

Ein zentrales Element der neuen Switches ist die Zero-Trust-Sicherheit. In Kombination mit Juniper Mist Access Assurance würden die EX4000-Modelle eine kontinuierliche Authentifizierung und Autorisierung aller angebundenen Geräte gewährleisten. So würde sichergestellt, dass nur verifizierte Nutzer und Endpunkte auf das Netzwerk zugreifen. Automatisierte Richtlinienüberprüfungen sollen dabei die Komplexität herabsetzen und den Administrationsaufwand reduzieren.

Ergänzend verfolgt Juniper eine nachhaltige Strategie. Die EX4000-Switches böten energieeffiziente Funktionen wie dynamische Lüftersteuerung und automatische PoE-Deaktivierung an ungenutzten Ports. Diese Mechanismen sollen Unternehmen helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren und globale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

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