Systemhaus Comco nennt Best Practices für die Netzwerkanalyse Acht erfolgskritische Faktoren für das Management von Unternehmensnetzen
Viele IT-Verantwortliche schätzen ihre Netzwerke falsch ein und beziehen sich zudem bei ihren Einschätzungen häufig auf veraltete Erhebungen. Das Software- und Systemhaus Comco hat deshalb einen Best Practice Leitfaden mit den acht wichtigsten Punkten für die Überprüfung und das Management von Unternehmensnetzen erarbeitet.
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Nach einer kürzlich vorgenommenen Erhebung der Comco AG liegt der letzte umfassende Check der Netzwerke in vier von fünf Fällen über 12 Monate zurück, bei 42 Prozent der befragten Unternehmen sogar zwei Jahre oder noch länger. „Dadurch kann sich unbemerkt im Hintergrund ein Gefahrenpotenzial von erheblicher Tragweite aufbauen“, problematisiert COMCO-Vorstand Friedhelm Zawatzky-Stromberg. Er hat deshalb einen Best Practice Leitfaden mit den erfolgskritischen Faktoren für die Überprüfung und das Management der Unternehmensnetze erarbeitet:
1. Anforderungen an die Netzwerk-Performance definieren: Abgeleitet aus den Geschäftsstrategien müssen zunächst detailliert die unternehmensindividuellen Strukturen und Anforderungen im Netzwerk-Management herausgearbeitet werden. Damit wird nicht nur eine gesicherte Basis für die konzeptionellen Maßnahmen geschaffen, sondern dies stellt auch die Voraussetzung für eine systematische und effiziente Vorgehensmethodik zur ganzheitlichen Sicht auf das Netzwerk dar.
2. Die Kostentreiber in der Infrastruktur finden: Die Netzwerke weisen im Regelfall einen bunten Strauß an Technologien und Systemen unterschiedlicher Hersteller auf. Weil sie historisch gewachsen sind und ihnen deshalb oft ein ganzheitliches Konzept fehlt, ist meist keine optimale und wirtschaftliche Ausnutzung der Netzwerk-Ressourcen möglich. Diese ungenutzten Optimierungspotenziale gilt es durch eine konsequente Analyse der Infrastrukturbedingungen sichtbar zu machen und aus den Erkenntnissen die praxisgerechten Handlungserfordernisse abzuleiten.
3. Realistische Optimierungschancen bei den IT-Services ermitteln: Ein Höchstmaß an Netzwerk-Performance verlangt das enge und anforderungsgerechte Zusammenspiel von technischen Systemen und Services. Dies bedeutet aus Sicht der Services, dass standardisierte und ausreichend automatisierte IT-Prozesse bestehen müssen, die sich an klaren Qualitätsmaßstäben orientieren. Gerade bei einer unzureichenden Standardisierung bestehen meist erhebliche Chancen für Optimierungsmöglichkeiten sowohl auf der Leistungs- als auch der wirtschaftlichen Ebene. Auch durch eine engagierte Ausrichtung auf SLAs als Instrument zur Leistungssteuerung können zusätzliche Potenziale aktiviert werden.
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