Häufig geht das Einbinden von iPhones und iPads ins WLANs mit zahlreiche Probleme wie schlechter Leistung und sogar Problemen im Rest des Netzwerks sowie bei der Kommunikation mit dem Internet einher. Die Probleme liegen aber oft nicht an den Endgeräten, sondern am WLAN-Zugangsgerät wie bspw. der Fritz!Box. Doch mit wenigen Schritten lassen sich die Probleme meist beheben.
Gerade iPhones und iPads bereiten oft Probleme im WLAN. Doch es gibt Abhilfe!
WLAN-Probleme von iPhones und iPads äußern sich vor allem darin, dass sich die Geräte zwar zunächst problemlos mit dem Netzwerk verbinden lassen, in diesem Netzwerk aber nicht funktionieren. Die Auswirkungen sind langsames, instabiles Internet, Probleme mit dem Verbindungsaufbau zu Netzwerk-Ressourcen und Fehler beim Testen von Verbindungen.
Manchmal stören einfache nur Dinge wie Schutzhüllen das WLAN. Um das zu testen, sollten Anwender zunächst die Hülle entfernen und überprüfen, ob das WLAN besser funktioniert. In den Einstellungen sollte außerdem testweise das mobile Internet deaktiviert werden. Teilweise kann es passieren, dass iPhones/iPads ständig zwischen WLAN und mobilem Internet wechseln, was Geschwindigkeit kostet. Wird das mobile Internet deaktiviert, nutzt das iPhone/iPad nur noch das WLAN. Außerhalb des Funkbereichs des WLANs muss diese Funktion natürlich wieder aktiviert werden.
Reboot tut immer gut – Neustart behebt Fehler
Verbindungs- und Geschwindigkeitsprobleme lassen sich auf PCs und anderen Geräten häufig durch einen Neustart beheben. Der Vorteil dabei ist, dass diese Lösung sehr schnell geht. Im ersten Schritt sollten Anwender den Flugmodus ein- und danach wieder ausschalten. Dadurch wird die Verbindung zum WLAN getrennt und neu hergestellt. Oft löst dieser Vorgang schon Probleme mit dem WLAN.
WLAN- Probleme mit iPhones/iPads lassen sich sehr häufig auch dadurch lösen, dass das WLAN-Endgerät neu gestartet wird. Hilft das Aktivieren des Flugmodus nichts, sollte das WLAN-Endgerät (also das iPhone/iPad) sowie der Zugangspunkt (zum Beispiel die Fritz!Box) neu gestartet werden.
Vor allem AVM Fritz!Boxen haben oft Probleme mit der Kommunikation zu iPhones und iPads. Viele Probleme lassen sich aber durch einfachen Neustart der Fritz!Box beheben. Entweder trennen Anwender hier für einige Sekunden die Stromversorgung, oder wählen in der Oberfläche die Option "System\Sicherung" und öffnen danach die Registerkarte "Neustart". Über die Schaltfläche "Neu starten" lässt sich die Fritz!Box neu booten (siehe Abbildung 1). Danach sollten sich die Geräte neu verbinden. In den meisten Fällen sind die Probleme danach behoben.
Auch ein Neustart von iPhones/iPads kann das Problem beheben. Wenn nicht, sollten Anwender einen Soft-Reset durchführen. Dazu werden der Home-Button und der Ein/Ausschalt-Knopf für einige Sekunden gleichzeitig gedrückt. Der Vorgang löscht keinerlei Daten startet aber das iPhone/iPad unter Bereinigung des Arbeitsspeichers neu. Nach dem nächsten Verbindungsaufbau sollte die Geschwindigkeit deutlich ansteigen.
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Frequenzbänder abändern
Die meisten aktuellen WLAN-Geräte – auch Fritz!Boxen – senden im etablierte 2,4-GHz-Band, aber auch mit im neueren 5-GHz-Band. Ein echtes WLAN-Dilemma kann darin resultieren, dass iPhones und iPads einerseits Probleme damit haben, wenn ein Access-Point beide Frequenzbänder anbietet. Auf der anderen Seite kann aber auch das Fehlen einer der beiden Frequenzen Probleme verursachen.
Hier hilft es also, beide Einstellungen zu testen. Am einfachsten wir dazu die 5 GHz-Einstellung aktiviert oder eben deaktiviert. Die Einstellung ist mit wenigen Klicks gesetzt. iPhones/iPads verbinden sich automatisch mit dem jeweils besten Frequenzband (siehe Abbildung 2). Sind zum Beispiel zahlreiche WLAN-Geräte mit dem 2,4-GHz-Band verbunden, dann bricht die Leistung der einzelnen Geräte ein. Wird das 5-GHz-Band aktiviert, verbinden sich kompatible Geräte mit dem neuen Band, was häufig in einer Geschwindigkeitssteigerung resultiert. Verbindet sich das iPhone/iPad weiterhin mit dem 2,4-GHz-Band, sollte dieses zeitweise deaktiviert werden, um das Gerät zu zwingen, das 5-GHz-Band zu nutzen. Alternativ können für das 2,4- und das 5-GHz-Band natürlich auch verschiedene SSIDs vergeben und nur jeweils ein Netz auf jeden Gerät eingerichtet werden.
Funkkanäle überprüfen
Ein häufiges Problem ist die Überschneidung von Funkkanälen verschiedener WLANs. Die Meisten Endgeräte, auch AVM Fritz!Boxen, zeigen die belegten Kanäle an und lassen hier einige Einstellungen zu (siehe Abbildung 3). Hier lassen sich verschiedene Einstellungen testen. Entweder wird die automatische Konfiguration der Kanäle verwendet, oder Anwender geben manuell den Kanal vor. In den Einstellungen der Funkkanäle sind die verschiedenen Kanäle des 5-GHz- und des 2,4-GHz-Standards zu sehen. Hier spielen vor allem andere WLANs eine wichtige Rolle.
Stand: 08.12.2025
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AVM Fritz!Boxen bieten hier die Möglichkeit, das WLAN für die Koexistenz mit anderen WLANs zu optimieren. Dazu muss die Option „WLAN-Koexistenz aktiv“ gesetzt sein. Hier lässt sich außerdem noch die maximale Sendeleistung der Fritz!Box aktivieren sowie der WLAN-Standard. Auch hier können Anwender oft noch etwas optimieren. Denn in den seltensten Fällen werden alle Standards benötigt.
Updates auf dem iPhone/iPad installieren und Einstellungen anpassen oder zurücksetzen
Leider hat Apple in neuen iOS-Versionen häufig Probleme mit der WLAN-Anbindung. Diese Fehler werden aber meist durch Updates behoben. Daher sollten Anwender in jedem Fall in den Einstellungen überprüfen, ob eine neue iOS-Version vorliegt und diese auch installieren. Nach einem Neustart sollten die Geschwindigkeitsprobleme dann der Vergangenheit angehören.
Über "Einstellungen\Datenschutz\Ortungsdienste" sind die Systemdienste zu finden Hier sollte "WLAN-Networking" deaktiviert werden, wenn die Verbindung zum WLAN Probleme bereitet. Außerdem sollte die Funktion "Kein Ad-Tracking" im Bereich "Einstellungen\Datenschutz\Werbung" aktiviert werden.
Wenn gar nichts mehr Hilft, lassen sich die Netzwerkeinstellungen von iPhones/iPads auch wieder zurücksetzen. In diesem Fall werden zwar auch alle WLAN-Einstellungen gelöscht, oft sind die Probleme danach aber behoben. Die Einstellungen dazu sind über "Einstellungen\Allgemein\Zurücksetzen\Netzwerkeinstellungen" zu finden.
Ein wichtiger Punkt bei Netzwerkverbindungen ist zudem die Namensauflösung. Wenn die automatischen DNS-Server nicht korrekt funktionieren oder langsam sind, können die Probleme durch die Verwendung anderer DNS-Server behoben werden. Die Einstellungen dazu sind über "Einstellungen\WLAN" zu finden. Hier lassen sich über das blaue "I"-Symbol die Einstellungen ändern. Werden hier als DNS-Server die DNS-Server von Google eingetragen, sollte sich die Geschwindigkeit steigern. Der bekannteste Google DNS-Server hat die IP-Adresse 8.8.8.8.