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Nach dem Deployment folgt die Migration

Zukunftssicherheit spielt IPv6 in die Hände

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Harte oder weiche Migration?

Die nachfolgende komplette Migration unterscheidet zwei Varianten, eine „harte“ und eine „sanfte Migration.

  • Harte Migration: Umstellung von IPv4-Only nach IPv6-Only ohne zeitweisen Parallelbetrieb; riskante Variante, da erhebliche Auswirkungen auf den Produktivbetrieb; im Allgemeinen nur für einzelne Schritte sinnvoll; für Detailschritte gelegentlich unvermeidbar.
  • Sanfte Migration: Umstellung von IPv4-Only auf Parallelbetrieb und dann erst auf IPv6-Only; deutlich risikoärmere Variante; mit minimalen Auswirkungen auf Produktionsbetrieb möglich.
  • Empfehlung: Bei der Einführung in möglichst vielen kleinen Schritten vorgehen und einen zusätzlichen Hardware-Pool bereitstellen. „Denn latenter Zeitdruck erhöht die Kosten und das Risiko eines Fehlschlags ganz enorm“, bilanziert IT-Berater Stockebrand. Die Politik der kleinen aber feinen Schritte besteht also zunächst darin, parallel agierende Maschinen aus dem Hardware-Pool aufzubauen.

Ist der vorläufige IPv6-Betrieb eingerichtet, gilt es den Prozess über ein fortlaufendes Monitoring zu ergänzen und dabei Funktions-, Stabilitäts- und Performance-Tests durchzuführen, bzw. erst bei einer erfolgversprechenden Gesamtperspektive auf „normalen“ Hardwarebetrieb umzusatteln. „Wenn machbar und sinnvoll, dann kann man IPv4 abschalten, ansonsten ist es besser, die Parallelinstallation beizubehalten“, so Stockebrand weiter.

weiter mit: Fazit: IPv6 arbeitet noch an klarem Implementierungspfad

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(ID:2013103)