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Unternehmen müssen sowohl IPv4 und IPv6 unterstützen

Wechsel auf IPv6: Der Experte erklärt die Fallstricke

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IPv6-Zukunft

Mit der Durchsetzung von IPv6 werden Technologien benötigt, die es erlauben, das IPv4-Hosts mit IPv6-Hosts kommunizieren können. Es gibt mehrere Methoden der Enkapsulierung von IPv6 und IPv4. Zu diesen als Tunneling bezeichneten Methoden gehört Teredo, das standardmäßig in Windows 7 und Vista verwendet wird oder 6to4 und 6in4. Es gibt ebenso Methoden für das Proxying von v4 zu v6. Aber eine dieser Technologien muss bereitstehen.

Denn wie schon an vorhergehenden IPv6 Days zu sehen war, ist IPv4 nicht in der Lage, IPv6-Sites zu erkennen. DNS sucht zuerst nach IPv6 dann nach IPv4 in der Liste. Deshalb kann es zu Verzögerungen von drei bis vier Sekunden kommen, bevor eine Site angezeigt wird, wenn überhaupt.

Unternehmen müssen in der Lage sein, beide Sprachen zu sprechen. Oder sie benötigen einen Übersetzer, der aber wieder eigene Probleme aufwirft.

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