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Microsoft Dynamics CRM 2011 – Installation und Konfiguration

Viele Optionen passen Dynamics CRM an individuelle Bedürfnisse an

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Client-Anforderungen

Auf Client-Seite ist zur Nutzung der Microsoft Internet Explorer 7 oder höher erforderlich. Soll der Outlook-Client zum Einsatz kommen, müssen die Anwender-Computer mit einem der folgenden Betriebssysteme ausgestattet sein:

  • Windows 7 (32- und 64-Bit)
  • Windows Vista SP1 (32- und 64-Bit)
  • Windows XP Professional SP3
  • Windows XP Tablet PC SP3
  • Windows XP Professional x64 SP2

Daneben werden die Microsoft Office-Versionen ab Office 2003 SP3 unterstützt.

Bei der Installation wird entschieden, ob die Offline-Funktionalität mit installiert werden soll. Die Anwender können damit Teile der Dynamics CRM-Datenbank auf ihren lokalen Computer übertragen und ohne Netzwerkverbindung in Outlook mit den Daten arbeiten. Sobald wieder eine Verbindung vorhanden ist, werden die Änderungen synchronisiert. Als lokaler Datenbankserver kommt dabei der SQL-Server 2008 Express zum Einsatz. Die Offline-Funktionalität kann bei Bedarf aber auch noch nachträglich installiert werden.

Organisations-Konfiguration

Nachdem die Einrichtung der Dynamics CRM-Umgebung abgeschlossen ist, folgt die initiale Konfiguration der Organisation (siehe Abbildung 2). Ein dabei wesentlicher Bestandteil ist das Anlegen von Unternehmenseinheiten (siehe Abbildung 3). Mit diesen wird die Unternehmensstruktur in einem Baumkonstrukt abgebildet.

Die Unternehmenseinheiten sind auch wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts in Dynamics CRM. Benutzer werden den Unternehmenseinheiten zugeordnet und haben je nach Platzierung innerhalb des Baums unterschiedlich weit gehende Berechtigungen.

Benutzer erhalten in Dynamics CRM nicht direkt Berechtigungen zugewiesen, sondern indirekt über Sicherheitsrollen (siehe Abbildung 4). Diese Rollen sind auf bestimmte Tätigkeiten ausgerichtet. So gibt es beispielsweise direkt nach der Installation die Rollen Vertriebsmitarbeiter, Vertriebsleiter und Vertriebsmanager, die jeweils unterschiedlich weit gehend gefasste Berechtigungen enthalten. Jedem Dynamics CRM-Benutzer können auch mehrere Rollen zugewiesen werden, wodurch sich die einzelnen Berechtigungen addieren. Das Zuweisen mehrerer Rollen zu einem Benutzer ist vor allem in kleineren Unternehmen wichtig, in denen Mitarbeiter beispielsweise sowohl den Vertriebs- als auch den Marketingbereich abdecken.

Zukünftige Dynamics CRM-Benutzer benötigen ein Konto im Active Directory, bevor sie als CRM-Benutzer angelegt werden können (siehe Abbildung 5). Nach der Anlage erhalten sie Sicherheitsrollen zugewiesen und werden auf Wunsch in Teams zusammengefasst. Diese Teams eignen sich etwa zur Freigabe und Berechtigung von CRM-Objekten, damit nicht einzelne Benutzer angegeben werden müssen (siehe Abbildung 6).

Weitere Anpassungen

Nachdem die Unternehmenseinheiten-Struktur, Sicherheitsrollen und Benutzer angelegt wurden, kann die Arbeit mit dem System beginnen. Allerdings wird der Aufbau der Dynamics CRM-Umgebung mit seinen Hauptbereichen Vertrieb, Marketing und Service wohl nur selten genau so eingesetzt, wie er nach der Installation bereitgestellt wird. Viel zu verschieden sind die Anforderungen und Arbeitsabläufe in den Unternehmen.

Deshalb ist es meist erforderlich, die Umgebung anzupassen (siehe Abbildung 7). Dynamics CRM zeigt sich hier mit unterschiedlichen Möglichkeiten flexibel. Hier einige Beispiele:

  • Formulare und Listenansichten
  • Entitäten und Felder
  • Berichte und Diagramme
  • Workflows
  • Ereignisprogrammierung
  • Silverlight-Anwendungen

Microsoft stellt mit dem Implementierungshandbuch ein sehr empfehlenswertes Dokument als Begleiter bei der Planung, der Installation und den Betrieb zur Verfügung. Der Downloadlink ist am Ende des Artikels angegeben.

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