Der Begriff Virtual Desktop Infrastructure (VDI) lässt sich auf eine zentrale Aussage reduzieren: Nicht der Arbeitsrechner steht im Vordergrund der IT-Infrastruktur, sondern der Server, auf dem sämtliche Anwendungen, das Betriebssystem und andere Software-Komponenten wie die Antivirus-Software etc. installiert sind.
Bei VDI kommt dem Endgerät nur eine ausführende Aufgabe zu, die sich auf die Applikationen und deren Ausführung bezieht; um alles andere kümmert sich der Zentralrechner.
(Bild: U-STUDIOGRAPHY DD59 - stock.adobe.com)
Zu den wesentlichen Vorteilen einer virtualisierten Arbeitsumgebung zählen diverse Aspekte, angefangen bei der schnellen und unkomplizierten Einrichtung neuer Endgeräte und der Verwaltung derselben sowie der Flexibilität der gesamten Infrastruktur. Aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Sicherheit sind im Hinblick auf eine virtualisierte IT-Infrastruktur wesentlich. So unterliegen die Client-Rechner im Kontext einer VDI im Grunde keinen Mindestansprüchen, was ihre Rechenleistung betrifft, da der Server die erforderliche CPU- und GPU-Leistung bereitstellt.
Deswegen eignet sich im Grunde jedes Endgerät für die „Teilnahme“ an einer VDI, also auch private Tablets, Smartphones und Notebooks – ganz nach der Prämisse „Bring your own device“. Ein weiterer Vorteil in Bezug auf Nachhaltigkeit und Kosten ist, dass aufgrund der Virtualisierung nicht mehr permanent die vorhandenen Geräte durch neue, leistungsfähigere Endgeräte ausgetauscht werden müssen.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint – das Konzept der virtualisierten Infrastruktur richtet sich mittlerweile an fast jedes Unternehmen, das seine IT-Umgebung modernisieren oder erneuern will. Zwar gibt es bestimmte Branchen wie die Finanzdienstleistung, Call Center und ähnliche Industriezweige, in denen das Endgerät ohnehin keine größeren Ansprüche erfüllen muss. Aber selbst äußerst ressourcenintensive Applikationen wie 3D-Konstruktion, CAD, Machine Learning und ähnliche Anwendungen stellen virtualisierte Infrastrukturen vor keine größeren Herausforderungen mehr, da die CPU- und GPU-Leistung vom zugrunde liegenden Server erbracht wird.
Wann sich das Einführen von virtualisierten IT-Umgebungen lohnt
Natürlich ist die Installation der eigenen virtualisierten IT-Landschaft mit größerem Aufwand verbunden, da die zur Verfügung stehenden Server und das zugrunde liegende Netzwerk zunächst einmal auf ihre VDI-Tauglichkeit hin überprüft werden müssen. Sind Rechen- und Grafikleistung für die geplanten Anwendungen überhaupt ausreichend? Lassen sich die entstehenden Datenmengen in geeigneter Art und Weise und mit der erforderlichen Geschwindigkeit zur Verfügung stellen bzw. speichern? Und wie sieht es mit der Anbindung der Endgeräte an das Internet aus? Schließlich soll der Zugriff auf den Server von jedem Standort aus möglich sein, und das in angemessenem Tempo und mit der höchstmöglichen Zuverlässigkeit.
Diese und weitere Fragen (zum Beispiel nach der Finanzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit) lassen sich nicht in jedem Fall mit dem vorhandenen Know-how und der zur Verfügung stehenden Erfahrung der involvierten Entscheidungsträger beantworten. Neben Lösungen von Unternehmen wie VMware und Citrix, die schon lange umfassende Lösungen im Bereich VDI anbieten, lohnt sich an dieser Stelle auch ein Blick auf lokale Dienstleister, wie die Firma Oneclick aus der Schweiz.
Visualisierte Anwendungen aus der Cloud
Nicht alle Unternehmen verfügen über ein eigenes Rechenzentrum und die Möglichkeit virtualisierte Anwendungen on-premises laufen zu lassen. Daher haben es sich spezialisierte Firmen wie Oneclick gemeinsam mit Lenovo zur Aufgabe gemacht, Firmen mit ihrer Expertise in Sachen VDI zu unterstützen. Hierfür kommt eine auf Lenovo Exoscale basierende Cloud-Lösung zum Einsatz, die ohne die Installation von spezieller Client-Software auf jedem geeigneten Endgerät möglich ist.
Der Zugriff auf die notwendigen, auf dem Cloud-Server installierten Anwendungen erfolgt mithilfe eines sogenannten Unified Workspace, der auf allen gängigen Webbrowsern zur Verfügung steht. Damit lässt sich im Grunde jedes kompatible Gerät wie Notebooks und Tablets, welche zum Beispiel über eine Device-as-a-Service Lösung bereitgestellt werden können, für den Zugriff auf die VDI-Cloud-Umgebung nutzen.
Benutzer erhalten über das Oneclick-eigene Streamingprotokoll direkten und schnellen Zugriff auf die Cloud-Umgebung und die dort installierten Anwendungen. Außerdem kann aufgrund dieses Streamingprotokolls keine (ungewollte) Malware und andere Schadsoftware auf direktem Weg eingeschleust werden.
Homeoffice & Co. erfordern unkomplizierte Lösungen aus der Cloud
Die Corona-Krise hat eines klar vor Augen geführt: Das sichere Anbinden von Endgeräten an die vorhandene Infrastruktur ist mitunter kein leichtes Unterfangen. Denn entweder sind die vorhandenen Clients veraltet, laufen auf einem anderen Betriebssystem oder die IT-Umgebung bietet nicht de Flexibilität und die Leistungsfähigkeit, die für die benötigten Anwendungen erforderlich sind.
Stand: 08.12.2025
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In diesen und anderen Fällen bietet sich eine cloud-basierte Lösung von spezialisierten Anbietern wie Oneclick an, die gemeinsam mit Lenovo einen Weg aus diesem Dilemma gewähren. Denn egal, wie groß ein Unternehmen ist und welche Anforderungen die Software an die Hardware stellt: Mit der aus der Cloud virtualisierten Serverumgebung lässt sich nahezu jede Applikation abbilden – und das mit minimalem Verwaltungs- und Installationsaufwand.
Über die Autoren Paul Höcherl ist seit 1998 in der IT tätig, Dabei hat er als Technical PreSales Engineer im x_86 Umfeld begonnen, unter anderem mit dem Schwerpunkt HPC, war acht Jahre Competitive Consultant und ist aktuell Produkt Manager im Bereich ISG (Infrastructure and Solution Group) der Lenovo. Christian Petschik ist Geschäftsführer der Oneclick Plattform GmbH. Bevor er 2019 zu Oneclick gekommen ist, war er in unterschiedlichen Top Management Positionen bei Arvato Bertelsmann und der Alba Group tätig. Christian Petschik beschäftigt sich vor allem mit dem B2B-Vertrieb von komplexen Wertschöpfungsketten.