Abenteuer Rechenzentrum Unternehmen kennen das Ausfallrisiko der eigenen IT nicht
Mehr als ein Drittel der Unternehmen haben keine Ahnung, mit welchen Kosten sie beim Ausfall ihrer eigenen Server rechnen müssen. Stratus warnt jetzt davor, die wirtschaftlichen Folgen von ungeplanten Stillstandszeiten zu unterschätzen: Tatsächlich können die Kosten für eine einzige Stunde Serverausfall mehr als 100.000 Dollar betragen.
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Wenn die Server ausfallen, wird es teuer – allerdings haben viele Unternehmen keine Ahnung, welche Kosten im Fall des Falles auf sie zukommen. Einer Studie des Hochverfügbarkeits-Spezialisten Stratus zufolge haben 39 Prozent der Unternehmen die Ausfallkosten für ihre Server-Systeme überhaupt nicht ermittelt und tappen damit hinsichtlich des betriebswirtschaftlichen Ausfallrisikos ihrer Systeme völlig im Dunkeln.
Gefährliches Spiel
Ein gefährliches Vabanquespiel, denn die Kosten für eine Stunde Downtime können beträchtlich sein: Nur bei rund 12 Prozent der befragten Unternehmen lagen diese Kosten unter 1.000 Dollar, bei weiteren 12 Prozent lagen sie zwischen 1.000 und 10.000 Dollar, etwa 16 Prozent rechnen mit Ausfallkosten von 10.000 bis 100.000 Dollar und 20 Prozent sogar mit mehr als 100.000 Dollar – jeweils pro Stunde.
Die für unternehmenskritische Aufgaben üblicherweise verwendeten Cluster-Systeme erreichen heute eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent, was im Dauerbetrieb einer durchschnittlichen Ausfallzeit von rund einer Stunde pro Jahr entspricht. Im Vergleich dazu garantieren die fehlertoleranten Server von Stratus eine Verfügbarkeit von mehr als 99,999 Prozent, das sind nur rund fünf Minuten Ausfallzeit pro Jahr.
„Überraschend viele Unternehmen leisten sich in Sachen Server-Verfügbarkeit eine Vogel-Strauß-Politik“, erklärt Manfred Luttkus, Country Manager, Stratus Technologies GmbH in Schwalbach. „Nur wenn man weiß, was ein Server-Ausfall im konkreten Fall kosten kann, ist man in der Lage geeignete Vorsorge zu treffen.“
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