Web-Konferenzen als strategische Waffe im Wettbewerb oft noch unterschätzt Studie über Vor- und Nachteile von Web-Konferenzen und Webcasts
Netviewer hat die Ergebnisse einer Umfrage über den Einsatz von Web-Collaboration-Lösungen veröffentlicht. Demnach setzen bislang nur relativ wenige Unternehmen auf Online-Meetings. Immerhin plant fast jedes zweite befragte Unternehmen in Zukunft Webcasts anzubieten.
Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage von 332 IT-Verantwortlichen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die das britische Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von Netviewer durchgeführt hat.
Demnach nennt zwar die überwiegende Mehrheit der Befragten Zeit- und Kostenersparnisse als den größten Vorteil bei Web-Konferenzen, allerdings nutzt bislang nicht mal jedes dritte Unternehmen Online-Meetings beispielsweise in der Produktentwicklung.
In Deutschland zeichnet sich hingegen ein Trend zu Webcasts ab: So nutzen heute bereits rund 16 Prozent der Befragten dieses Medium für die Kommunikation mit Mitarbeitern und Investoren – und immerhin 43 Prozent planen, dieses Instrument in Zukunft einzusetzen.
Auch im Bereich des webbasierten Kundensupports ist mit einem starken Anstieg zu rechnen: heute bei rund einem Viertel der Befragten im Einsatz will künftig fast jedes zweite Unternehmen seinen Support aufs Internet verlagern.
Ein starkes Wachstum wird auch im Bereich von Online-Schulungen erwartet. Vor allem Finanzdienstleister haben dabei die Vorteile bereits erkannt: gegenwärtig führen 37 Prozent der Befragten in dieser Branche webbasierte Trainings durch, künftig sollen es gar 74 Prozent sein.
Auf die Frage, aus welchen Gründen bislang keine Web-Konferenztechnologie eingeführt wurde, machte hierzulande die Mehrheit Sicherheitsbedenken geltend, in Frankreich und Großbritannien sorgen sich die Unternehmen mehr um den Verlust des persönlichen Kontakts.
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