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5G-Campusnetze mit großer Abdeckung Siemens baut private industrielle 5G-Infrastruktur aus

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Siemens hat seine private 5G-Infrastrukturlösung für die Industrie erweitert, um größere Flächen mit verbesserter Konnektivität abzudecken. Die Lösung unterstütze nun bis zu 24 Funkeinheiten, wobei jede Einheit etwa 5.000 m² abdecken soll. Der Ausbau richte sich an Industrieunternehmen in Europa und weiteren Regionen.

Die private industrielle 5G-Infrastruktur von Siemens unterstützt jetzt bis zu 24 Funkeinheiten. (Bild:  Siemens)
Die private industrielle 5G-Infrastruktur von Siemens unterstützt jetzt bis zu 24 Funkeinheiten.
(Bild: Siemens)

Siemens hat seine private 5G-Infrastrukturlösung weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen an moderne Industriekommunikation gerecht zu werden. Die Infrastruktur deckt laut Unternehmen nun Flächen von bis zu 120.000 Quadratmetern ab, da sich bis zu 24 Funkeinheiten in einem Netzwerk integrieren lassen und jede Funkeinheit dabei etwa 5.000 Quadratmeter versorgen kann. Der Fokus liege auf der Vernetzung von industriellen Anwendungen wie Maschinensteuerungen, Fertigungsprozessen und autonomen Systemen.

Siemens möchte Unternehmen eine leistungsfähige und flexible Kommunikationsinfrastruktur für die digitale Transformation zu bieten. Insbesondere Produktionsstandorte und Logistikzentren sollen von der verbesserten Konnektivität und erhöhten Abdeckung profitieren.

Erweiterte Verfügbarkeit

Zum Marktstart im Jahr 2023 noch ausschließlich in Deutschland verfügbar, bietet Siemens seine erweiterte 5G-Infrastruktur nun auch in mehreren Ländern an. Dazu zählen neben Deutschland, auch Schweden, die Niederlande, die Schweiz, Dänemark, Österreich und Brasilien. Siemens plant, seine 5G-Infrastruktur bis Ende 2025 weiter auszubauen.

Darüber hinaus stellt Siemens einen neuen den 5G-Router vor. Der Scalance MUB852-1 ist ein 5G-Router der Einstiegsklasse für den Schaltschrank mit Schutzklasse IP20, der Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios sei. Der Router entspräche dem Footprint der Siemens-Peripheriegeräte der Reihe Simatic ET200 und füge sich nahtlos in die Totally-Integrated-Automation-Landschaft (TIA) von Siemens ein.

Technologie für die Industrie

"Unsere verbesserte private 5G-Infrastrukturlösung ist ein weiterer Meilenstein für die vernetzte Produktion", sagte Axel Lorenz, CEO von Process Automation bei Siemens. "Mit der erweiterten Abdeckung bei gleichbleibend zuverlässiger Konnektivität bedienen wir die wachsenden Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen."

Drahtlose Verbindungen in Produktionsumgebungen stehen vor immer größeren Herausforderungen, da durch die Integration von Maschinen, Sensoren, Robotern und anderen Geräten eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung ermöglicht werden muss. Die private 5G-Infrastruktur von Siemens gehe diese Herausforderungen direkt an, indem sie eine dedizierte Netzwerklösung für betriebskritische Anwendungen biete. Private 5G-Netze würden zudem die flexible Kommunikationsinfrastruktur schaffen, die für die einfache Integration intelligenter Sensoren und Edge-Geräte erforderlich ist und damit datengesteuerte Entscheidungen in der Produktion durch die Anwendung künstlicher Intelligenz ermögliche.

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