Trapeze Networks kündigt WLAN-Management-Plattform SmartPass 7.0 an Ressourcen im drahtlosen Netzwerk Standort-abhängig zuteilen
WLAN-Experte Trapeze Networks hat Smartpass 7.0 angekündigt. Administratoren können mit der Plattform Zugriffe auf ein drahtloses Netzwerk überwachen und steuern. Das Management-Tool für die Infrastrukturen des Anbieters überwacht dabei Standort, Zugriffszeit und Identitäten. Über eine offene API lässt sich die Lösung zudem um Plug-ins erweitern.
Anbieter zum Thema
Trapeze Networks beschreibt Smartpass 7.0 als Zugriffsmanagement-Plattform für die eigenen Nonstop-Wireless-Netzwerkprodukte. Administratoren steuern und überwachen mit der Lösung, wann Nutzer mit welchen Rechten auf das Netzwerk zugreifen können.
Die Regeln lassen sich standortabhängig definieren. Zudem überwacht Smartpass Variablen wie Tageszeit, Anwender-Identität oder Network Name (Service Set Identifier, SSID). Über diese Eigenschaften können IT-Verantwortliche nicht nur den Zugriff regulieren, sondern auch nutzbare Ressourcen und Bandbreiten beschränken.
Smartpass dient in dem Szenario als RADIUS-Server und arbeitet mit den MX-Controllern von Trapeze Networks zusammen. Die jeweils benötigten Funktionen lassen sich über Plug-ins nachrüsten. Diese können auch von Drittanbietern bereitgestellt werden: Trapeze Networks hat die Schnittstelle für Smartpass offengelegt.
Smartpass 7.0 soll ab 30. September 2008 verfügbar sein. Bisherige Nutzer der Vorgängerlösung Guestpass erhalten das Upgrade für 295 US-Dollar, Neukunden zahlen für die Basisversion des Programms 595 US-Dollar.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2014278)