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Einstieg und Oberfläche
Installiert man PowerGUI so präsentiert es sich anschließend in einer einfachen Oberfläche. Im linken Fenster befindet sich eine Hierarchie der Verwaltungsobjekte, im rechten die Ergebnisse des jeweils gewählten Objektes. Diese
Durch diese wahlfreie Struktur kann sich ein Administrator selbst eine Verwaltungsgruppe (einen Ordern) für seine, von ihm überwachten, Serversysteme zusammenstellen. Auf diesen Weg sind ganz individuelle eigene Verwaltungskonsolen aufzubauen.
Die bestehenden Verwaltungswerkzeuge von Microsoft oder den anderen Anbietern von Tools dieser Art orientieren sich hingegen meist an den funktionalen Zusammenhängen. So hat jedes Applikationssystem, wie etwa Exchange, der SharePoint Server oder der SQL Server jeweils eine eigene Verwaltungskonsole. Die generischen Konsolen wiederum orientieren sich an den verwalteten Objekten.
Microsoft beispielsweise fasst die Verwaltung der Systemprozesse unter den „Systemdiensten/Services“, die der Meldungen unter den „Ereignissen/Events“ und allgemeines zum Computer unter „Computerverwaltung“ zusammen. Die Verwaltungsobjekte der PowerGUI ermöglichen nun aber eine andere, wahlfreie Gruppierung. So kann sich beispielsweise der Mailadministrator eine Verwaltungsgruppe erstellen, die die relevanten Exchange-Dienste, die Exchange-Ereignisse und etwa Informationen zur Verwaltung der Postfächer oder des Mailspeichers enthalten. Eine Gruppe kann dann auch exportiert und anderen Personen zum Import weitergereicht werden.
Über diesen Weg lassen sich dann rollenspezifische Verwaltungsbildschirme aufbauen. Im Prinzip ist dabei jegliche Kombination von Verwaltungsaufgaben machbar. Dies gilt, da sich hinter den Verwaltungsobjekten Scripte befinden und die gesamte Verwaltung in PowerShell erfolgt.
Dennoch möchte Quest mit PowerGUI keinesfalls die bestehenden und weitaus umfangreicheren Verwaltungsprogramme, wie etwa den Operations Manager von Microsoft oder auch die Quest-eigenen Verwaltungstools ablösen. Vielmehr soll PowerGUI den Administrator lediglich bei der Entwicklung von PowerShell-Programmen unterstützten.
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