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Identitätsmanagement und KI-Sicherheit Okta erweitert Identity Security Posture Management um Agent Discovery

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Mit „Agent Discovery“ erkennt Okta KI-Agenten in nicht genehmigten Tools über „OAuth“-Zustimmungen im Browser. „Identity Security Posture Management“ zeigt Berechtigungen, weist Eigentümer zu und setzt Richtlinien für verwaltete Agenten.

Okta beschreibt Agent Discovery als Frühwarnmechanismus, bevor aus einer Browser-Freigabe eine tiefergehende App-zu-App-Kopplung oder eine Backend-API-Integration entsteht.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Okta beschreibt Agent Discovery als Frühwarnmechanismus, bevor aus einer Browser-Freigabe eine tiefergehende App-zu-App-Kopplung oder eine Backend-API-Integration entsteht.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Okta erweitert sein „Identity Security Posture Management“, kurz ISPM, um die Funktion „Agent Discovery“. Ziel ist mehr Transparenz über KI-Agenten, die außerhalb freigegebener Prozesse entstehen und dennoch über Identitäten und Berechtigungen auf Unternehmensdaten zugreifen. Okta ordnet diese Situationen als nächste Stufe von Schatten-IT ein: Mitarbeitende nutzen nicht genehmigte KI-Tools oder bauen Agenten über leicht zugängliche Agent-Builder.

In diesem Umfeld entstehen Identitäten, die nicht als klassische Nutzerkonten auffallen, aber über weitreichende, teils langlebige Zugriffsrechte verfügen. Okta verknüpft den Handlungsdruck auch mit Zahlen von Gartner: 69 Prozent der befragten Organisationen vermuten oder sehen Hinweise auf die Nutzung verbotener GenAI-Tools, also generativer Künstlicher Intelligenz, zudem prognostiziert Gartner bis 2030 bei mehr als 40 Prozent der Unternehmen Security- oder Compliance-Vorfälle mit Bezug zu unautorisierter Schatten-KI.

Agent Discovery setzt bei OAuth-Zustimmungen an

Agent Discovery erkennt Agenten über OAuth-Zustimmungen, die in vielen Cloud- und Software-as-a-Service-Umgebungen als Freigabe-Mechanismus für App-Zugriffe dient. Okta will damit sichtbar machen, welche KI-Tools als Client-App auf welche Ressourcen-App zugreift, also welche Datenquelle betroffen ist, und welche Berechtigungsscope dabei im Spiel ist.

Laut Okta erfasst Agent Discovery Signale über eine Browser-Integration, einschließlich Google Chrome, und bildet daraus die Beziehung zwischen KI-Tool und Datenquelle ab.

Von Schatten-Agenten zu verwalteten Identitäten

Im Zusammenspiel mit Okta for AI Agents sieht Okta den nächsten Schritt in der Überführung gefundener Schatten-Agenten in verwaltete Identitäten. Dazu nennt das Unternehmen die Zuordnung menschlicher Eigentümer sowie das Durchsetzen grundlegender Richtlinien, um den potenziellen Schadensradius über zu breite Rechte und Fehlkonfigurationen zu begrenzen.

Okta nennt Agent Discovery als Bestandteil von ISPM und ordnet die Funktion in Okta for AI Agents ein. Für die nächste Ausbaustufe stellt Okta eine Ausweitung der kontinuierlichen Erkennung auf verbreitete KI-Plattformen, KI- und Machine-Learning-Umgebungen sowie Large Language Models (LLMs) in Aussicht.

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