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Release 2023 R2 der UEM-Lösung Neues Fernwartungsmodul für die Baramundi Management Suite

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Softwarehersteller Baramundi hat seine Unified-Endpoint-Management-Lösung (UEM) erweitert und dabei u.a. Homeoffice und Mobile Work in den Fokus gerückt. Das Release 2023 R2 der Baramundi Management Suite (BMS) hat deshalb ein neues Modul für die Fernwartung erhalten.

Baramundi Remote Desk nutzt den Client des Technologiepartners AnyDesk.(Bild:  Baramundi)
Baramundi Remote Desk nutzt den Client des Technologiepartners AnyDesk.
(Bild: Baramundi)

Baramundi hat das nächste Release der Baramundi Management Suite (BMS) 2023 R2 veröffentlicht. Zu den Verbesserungen und Erweiterungen gehören das neue Fernwartungswerkzeug Remote Desk, neue Features für Argus Experience, Android Zero-Touch sowie eine agentenlose Erweiterung zur Inventarisierung von Linux-Systemen.

Neues Modul „Remote Desk“

Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat gezeigt: Homeoffice und Mobile Work sind gekommen, um zu bleiben. Ein wesentlicher Anteil der täglichen Arbeit wird nicht mehr im klassischen Büro verrichtet. Dementsprechend groß ist der Bedarf nach einer zuverlässigen, internetbasierten Fernwartung. Mit Baramundi Remote Desk stehe IT-Admins jetzt ein neues Werkzeug zur Verfügung, um standortunabhängig auf Unternehmensendgeräte zuzugreifen. Das in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner AnyDesk entwickelte cloudbasierte Modul vereine ausgefeilten Datenschutz, Cybersecurity und einfache Handhabung.

Argus Experience

IT-Probleme sorgen für Frust bei den Endusern und rauben der IT-Administration viel Zeit. Mit Baramundi Argus Experience (BEX) könnten diese Signale frühzeitig erkannt, richtig interpretiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das cloudbasierte Modul biete jetzt die Möglichkeit, Bootzeiten zu erfassen, zu analysieren und anomales Verhalten zu identifizieren. Ebenso könnten Programmabstürze einer Ursachenanalyse unterzogen werden. Über die neue Benchmarkfunktion sei schnell erkennbar, wie sich die Performance aller überwachter Systeme im Verhältnis zueinander und zu vorherigen Messungen verändert hat. Die Überwachung der Akkuperformance bei mobilen Endgeräten helfe, einen Austausch zu veranlassen, bevor es zu einem Ausfall kommt.

Android Zero-Touch

Was bei iOS schon möglich war, sei jetzt auch für Android verfügbar: Neue oder zurückgesetzte Endgeräte könnten jetzt automatisch bei der Erstinbetriebnahme ins Baramundi Management aufgenommen werden. Damit sei es jetzt möglich, Smartphones und Tablets direkt vom Händler zu den Endusern zu schicken – mit allen nötigen Einstellungen und Apps auch ohne den Umweg über die IT-Abteilung.

Inventarisierung von Linux-Systemen

Mit dem neuen Release unterstützt die BMS jetzt die Inventur verschiedener Linux-Distributionen (z.B. Red Hat, Debian, Ubuntu, OpenSUSE, Raspberry Pi OS) – ohne dafür einen installierten Agenten zu benötigen. Die Geräte würden manuell oder automatisiert per Netzwerk-Scan erfasst und über eine SSH-Verbindung inventarisiert. Das Verfahren eigne sich damit besonders für produktionsnahe Umgebungen und allgemein für den OT-Bereich, in denen Agenten nicht ohne Weiteres installiert werden dürfen. Über die neue Funktion „Job für OT oder Netzwerkgeräte“ könnten zudem Skripte auf zugewiesenen Geräten gestartet werden.

Weitere Neuerungen

Der Baramundi Kiosk sei jetzt per Single Sign-on nutzbar. Enduser könnten damit deutlich unkomplizierter auf die Kioskangebote zugreifen. Zudem habe Baramundi die Filterung über Universelle Dynamische Gruppen erweitert, u.a. sei es jetzt möglich, die Geräte nach ihren verbauten Apple-Silicon-Chips zu filtern.

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