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Mobilfunktarife mit integrierten Security Features Mehr Schutz für das mobile Arbeiten

Von Lukas Lebahn 4 min Lesedauer

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Ob auf der Straße, im Lager oder hinter der Ladentheke: Mobile Endgeräte sind im heutigen Berufsleben allgegenwärtig – und unverzichtbar. Doch bei all den Vorteilen dürfen Unternehmen die Sicherheitsrisiken nicht außer Acht lassen. Mobilfunktarife mit integrierten Sicherheitsfunktionen können Abhilfe schaffen.

Mobilfunktarife mit integriertem Schutz reduzieren IT-Risiken und entlasten KMU – ganz ohne Softwareinstallation.(Bild:  Deutsche Telekom)
Mobilfunktarife mit integriertem Schutz reduzieren IT-Risiken und entlasten KMU – ganz ohne Softwareinstallation.
(Bild: Deutsche Telekom)

Mobiles Arbeiten ist gelebter Alltag: Vertriebsmitarbeiter nutzen ihre Smartphones, um unterwegs Kundendaten zu erfassen, Bestellungen aufzugeben und Termine zu koordinieren. Service-Techniker greifen auf mobile Geräte zurück, um vor Ort Fehlerdiagnosen durchzuführen, Reparaturanleitungen zu konsultieren und Ersatzteile zu bestellen. Und selbst in der Werkstatt eines Fahrradmechanikers sind mobile Geräte unverzichtbar geworden: Sie helfen bei der Bestellung von Ersatzteilen, der Verwaltung von Reparaturaufträgen und der Kommunikation mit Kunden.

Die Vielfalt des mobilen Arbeitens zeigt sich in nahezu jeder Branche. Außendienstmitarbeiter profitieren von der Möglichkeit, jederzeit auf wichtige Informationen zugreifen zu können. Sie können Kundenbesuche effizienter planen und spontane Änderungen im Tagesablauf problemlos umsetzen. Service-Techniker nutzen mobile Apps, um ihre Arbeitsschritte zu dokumentieren und Echtzeit-Updates an die Kollegen zu senden. Dies ermöglicht eine nahtlose Kommunikation und schnelle Reaktionszeiten bei unerwarteten Problemen. Allerdings bringt diese mobile Freiheit auch Herausforderungen mit sich. Während die Vorteile des mobilen Arbeitens offensichtlich sind, dürfen die damit verbundenen Sicherheitsrisiken nicht unterschätzt werden.

Phishing, Botnets & Co.: Die unterschätzen Gefahren

Wenn Mitarbeiter mobil arbeiten, setzen sie sich und das Unternehmen erheblichen Cyberrisiken aus. Ein typisches Szenario ist dabei zum Beispiel der Abgriff sensibler Daten durch Kriminelle. Diese versuchen den Datenverkehr mitzulesen oder zu manipulieren. Das ist besonders gefährlich, wenn Mitarbeiter auf unverschlüsselte oder schwach gesicherte Verbindungen zurückgreifen.

Auch Phishing-Angriffe sind eine ernstzunehmende Bedrohung, die oft über mobile Endgeräte erfolgt. Angreifer senden dabei täuschend echt aussehende Nachrichten oder E-Mails, die Mitarbeiter dazu verleiten, vertrauliche Informationen preiszugeben oder schädliche Links zu öffnen.

Meist verwenden die Angreifer Logistik- und Zahlungsdienstleister als Deckmantel ihrer Nachrichten.

Das Problem: Beim mobilen Arbeiten sind Menschen weniger aufmerksam, was die Erfolgsquote solcher Angriffe erhöht. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass durch den Download von Apps aus unbekannten Quellen, das Gerät zum Teil eines Botnetz wird. Botnetze sind Netzwerke aus kompromittierten Geräten, die von Angreifern ferngesteuert werden können. Diese Netzwerke können genutzt werden, um DDoS-Angriffe durchzuführen oder weitere Schadsoftware zu verbreiten.

KMU besonders gefährdet: Zu wenig Ressourcen, zu eviel Risiko

Dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die geschilderten Risiken oftmals nicht abschalten können, liegt in der Regel an der eingeschränkten Handlungsfähigkeit in IT-Fragen. Während in großen Unternehmen eigene Abteilungen mit komplexen Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM) ein konstant hohes Sicherheitsniveau gewährleisten, haben kleine Betriebe oftmals gar keine eigenen Fachkräfte oder nur vereinzelte Systemadministratoren in der Belegschaft. Und die sind in der Regel schon mit dem laufenden Betrieb voll ausgelastet.

Die oftmals fehlende Sensibilisierung der Mitarbeiter trägt ebenfalls zur Problematik bei. Viele Angestellte sind sich der potenziellen Gefahren und der richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit IT-Sicherheit nicht bewusst. Das ist ein Problem, denn verschiedene Studien zeigen immer wieder, dass menschliches Fehlverhalten ein häufiger Auslöser für Sicherheitsvorfälle ist.

Sicherheit aus dem Netz: Mobilfunktarife mit integriertem Schutz

Ein Mobilfunktarif mit integriertem Schutz kann viele der geschilderten Probleme effizient lösen. Angebote mit speziellen Sicherheitsfunktionen direkt aus dem Mobilfunknetz funktionieren am besten, reduzieren den Verwaltungsaufwand für den Kunden, wenn kein App- oder Client Download notwendig ist. Das reduziert die Komplexität und erhöht die Sicherheit.

Die netzinterne Sicherheitslösung erkennt betrügerische Websites und blockiert den Seitenaufruf, bevor sensible Daten freigegeben werden können. Dadurch sinkt das Risiko von Phishing-Angriffen und anderen Bedrohungen erheblich. Ein weiterer Vorteil ist die Bereitstellung eines Portals, über das Kunden regelmäßig Berichte zu abgewehrten Angriffen abrufen können. Diese bieten wertvolle Einblicke in die Art und Häufigkeit der Angriffe und ermöglichen es Unternehmen, die Sensibilisierung bei den betroffenen Mitarbeitenden zu erhöhen und gegebenenfalls vorhandene Sicherheitsvorgaben gezielt anzupassen.

Wichtig ist, dass ein solcher Mobilfunktarif auch für Multi-Sim-Karten gültig ist. Nur so sind alle mobilen Endgeräte eines Unternehmens geschützt, unabhängig von der Anzahl der genutzten SIM-Karten. Das ist wichtig für Mitarbeiter, die auf mehrere mobile Endgeräte angewiesen sind.

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Effizienz durch Entlastung: Sicherheit ohne Aufwand

Mobilfunktarife mit integrierten Sicherheitsfunktionen haben den entscheidenden Vorteil, dass kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand für Unternehmen entsteht. Alle Sicherheitsfunktionen sind vollständig integriert und erfordern keine zusätzliche Softwareinstallation oder Updates durch den Kunden. Das entlastet KMU und ermöglicht es ihnen, sich auf andere wichtige Aufgaben zu konzentrieren.

Der Schutz ist im Mobilfunktarif enthalten, was die Kostenplanung erleichtert und das IT-Budget schont. KMU erhalten so einen Security-Schutz, ohne den sie normalerweise hohen Kosten oder den personellen Aufwand tragen zu müssten. Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass sich Sicherheitsexperten mit langjähriger Expertise im Schutz von Geschäftskundeninfrastrukturen um die mobile Sicherheit kümmern, kontinuierlich die Bedrohungslage analysieren und die Schutzmaßnahmen entsprechend anpassen.

Nicht zuletzt ist auch die Skalierbarkeit ein wichtiger Aspekt. Ein integrierter Basisschutz sollte demnach schnell auf neue Teammitglieder erweiterbar sein, so dass Unternehmen nicht mit jeder Neueinstellung den gesamten Tarif wechseln müssen.

KMU, die auf Mobilfunktarife mit integrierter Sicherheitslösung setzen, haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren – ihr Kerngeschäft. Ihre mobilen Verbindungen sind gut geschützt vor Bedrohungen im mobilen Netz, so können sich die Unternehmen darauf fokussieren, die Digitalisierung voranzutreiben und Innovationen zu schaffen, anstatt sich ununterbrochen mit Sicherheitslücken auseinandersetzen zu müssen. Diese Entlastung führt zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen und fördert das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit – also das, worauf es ankommt.

Lukas Lebahn.(Bild:  Daniel Reinhardt - Deutsche Telekom)
Lukas Lebahn.
(Bild: Daniel Reinhardt - Deutsche Telekom)

Über den Autor

Lukas Lebahn ist Vice President Commercial Management für den Geschäftskundenbereich T Business bei der Deutschen Telekom. Mit über 12 Jahren Erfahrung in verschiedenen Positionen innerhalb des Unternehmens hat er sich als Experte für Mobilfunklösungen etabliert. Mit seiner Erfahrung in der Firmenkundensparte treibt er die Entwicklung neuer Mobilfunkangebote voran, die speziell auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden zugeschnitten sind.

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