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Allied Telesis sucht sich mit Extricom einen WLAN-Partner

Mit Linux als Basis ermöglicht Allied Telesis „network in a box“

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IPv6 nativ

Die Unterstützung von IPv6 scheint hierzulande noch entscheidendes Kaufkriterium zu sein, außer bei Hochschulen und Behörden. In Teilen Asiens, wo schon jetzt die IPV4-Adressen knapp sind, dagegen schon.

Die Produktserie AT-X600 jedenfalls bietet sowohl ein 6to4-Tunneling, als auch IPv4 und IPv6 als Dual Stack, IPv6 Manag3ment via Ping, Traceroute, Telent und SSH, Static Unicast Routes für IPv6, DNS-Extensions nach RFC 1886, Verbindungen zu IPv6-Domains durch IPv4-Clouds (RFC 2893), Transition-Mechanismen für IPv6-Router sowie –Hosts und mehr.

Große Routing-Tabellen sollen für ein reibungsloses Arbeiten mit Tausenden Schnittstellen ermöglichen. Für IPv4 stehen 12.000 Einträge, mögliche Verbindungen, zur Verfügung, für IPv6 6.000.

Zu den Features, die die AT-X600er Geräte aufweisen, gehört außerdem, dass sich der Datenverkehr priorisieren lässt , zum einen nach der Art des Traffic – Voice, Video oder Daten –, zum anderem nach eine Klassifizierung, zum Beispiel Management, Engineering und Support.

Linux im Kern, mehr Funktionen in der Software

Schließlich bietet das neue Betriebssystem Alliedware Plus, das mit seinem Vorgänger im Wesentlichen nur noch einen Teil der Bezeichnung gemein hat, zu einfachen Administrierbarkeit bei. Der Kern ist ein Linux-System. Das Operating System ist modular aufgebaut und erlaubt eine einfache Anbindung von Funktionen anderer Hersteller.

Neben einem Grafical User Interface (GUI) bietet es ein für die meisten Administratoren gewohntes Command Line Interface (CLI). Die Lizenzierung erfolgt pro Benutzer. Ein AT-X600er Gerät ist ab 1.200 Euro zu bekommen.

Auch die Switches der Produktfamilie AT-x900 sowie kommende Geräte sind mit dem Alliedware Plus ausgestattet. Einige Sonderfunktionen sorgen für die Verträglichkeit mit den älteren Produkten des Herstellers. Updates erfolgen derzeit alle drei Monate.

Zu den fest eingebauten Funktionen gehört, dass ein Radius-Server im zentralen Switch die Identität von Benutzern überprüft, um nicht autorisierte User fernzuhalten. Um das Modul zu installieren, muss lediglich das mitgelieferte Konfigurations-Skript geladen werden.

Die Verlagerung von Funktionen wie Radius- und DHCP-Server in die Betriebssystembene machen die Layer-3-Switches flexibel einsetzbar. „network in a box“, nennt Allied Telesis das Konzept. (Archiv: Vogel Business Media)

Das Modul „Storm Control“ verwaltet des gesamten Traffic, der über das Netz gehen kann. „Timekeeper“ ist das Modul, das zentral dafür sorgt, dass stets alle Komponenten synchron laufen. Sodann bewahren „Loop Protection Guards“ Administratoren vor ungewollten Schleifen im Netz. Außerdem kann ein Switch auch als DHCP-Server fungieren.

Der Funktionsumfang der AT-x600er Switches lässt Allied Telesis von einem „network in a box“ sprechen. Denn insbesondere in kleinen Netzen oder solcher mittlerer Größe, können Anwenderunternehmen dadurch, dass sich Sicherheits- Switching- und Routing-Funktionen in die Software verlagern, einige weitere Anschaffungen von Netzwerk-Komponenten sparen.

weiter mit: Extricom wird bevorzugter WLAN-Partner

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