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Nach CrowdStrike-Ausfall Microsoft baut Windows-Kernel um

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Mit schuld am CrowdStrike-Ausfall ist nach Ansicht von Microsoft, dass Drittanbieter in der EU Zugriff auf den Windows-Kernel erhalten haben, um eigene Software implementieren zu können. Das soll sich jetzt ändern!

Microsoft will den Windows-Kernel umbauen, um Fehler wie den Crowdstrike-Ausfall in Zukunft vermeiden zu können. Die Folge: Drittanbieter sollen weniger Zugriffsmöglichkeiten erhalten.(Bild:  rdomino - stock.adobe.com)
Microsoft will den Windows-Kernel umbauen, um Fehler wie den Crowdstrike-Ausfall in Zukunft vermeiden zu können. Die Folge: Drittanbieter sollen weniger Zugriffsmöglichkeiten erhalten.
(Bild: rdomino - stock.adobe.com)

Microsoft hat angekündigt, dass Drittanbieter in Zukunft nicht mehr in dem Ausmaß auf den Windows-Kernel zugreifen können, wie das bisher der Fall war. Durch diesen Zugriff hat vor einigen Monaten ein fehlerhaftes Update von CrowdStrike Millionen von Computer zum Absturz gebracht. Das soll in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Microsoft steht in Kontakt mit CrowdStrike und weiteren Partnern, die im Bereich der Endpoint-Sicherheit tätig sind. Ziel ist es, Maßnahmen zur Verbesserung der Resilienz und des Schutzes kritischer Infrastrukturen der gemeinsamen Kunden zu erörtern. Ein besonderer Fokus liegt auf den Lehren aus der CrowdStrike-Störung im Juli 2024, die Erkenntnisse für die Verbesserung der Sicherheit und der sicheren Bereitstellung von Systemen liefert. Diskutiert werden konkrete Schritte zur Gestaltung resilienter Systeme und zur engen Zusammenarbeit innerhalb des Partner-Ökosystems.

Darüber steht Microsoft auch mit Regierungsvertretern in Kontakt, um die Transparenz der Zusammenarbeit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Technologien sowohl sicher als auch zuverlässig sind. Das Summit soll zu Maßnahmen führen, mit dem gemeinsamen Ziel, die Sicherheitslage verbessern.

Änderungen im Umgang mit Drittanbietern beim Zugriff auf den Windows-Kernel

Microsoft hat bereits nach dem CrowsStrike-Vorfall angekündigt, dass es Änderungen beim Zugriff auf den Windows-Kernel geben soll: „Dieser (CrowdStrike-)Vorfall zeigt deutlich, dass Windows Veränderungen und Innovationen im Bereich der End-to-End-Resilienz Priorität einräumen muss“, so John Cable, Vice President of Program Management for Windows Servicing and Delivery, in einem Blogbeitrag mit dem Titel "Windows Resiliency: Best Practices and the Path Forward“. Cable fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Microsoft und seinen Partnern, „denen die Sicherheit des Windows-Ökosystems ebenfalls am Herzen liegt“, um die Sicherheit zu verbessern.

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