Prognosen von Aruba und der globalen Trendagentur Foresight Factory skizzieren fünf Wege, wie Einzelhändler künftig neue Technologie einsetzen werden, um sich verändernde Kundenerwartungen zu erfüllen. Dies ist insbesondere eine Herausforderung für die IT-Verantwortlichen der Händler.
Um dem Druck des Online-Handels etwas entgegen zu setzen, müssen Einzelhändler ihre Services und Leistungen aufwerten. Und dies hat viel mit IT zu tun.
Aruba, ein Unternehmen der Hewlett Packard Enterprise, hat eine Prognose auf Basis einer Umfrage von Foresight Factory vorgestellt, wie Einzelhändler künftig Technologie nutzen werden, um in den nächsten 12 bis 18 Monaten den sich verändernden Kundenanforderungen und betrieblichen Herausforderungen zu begegnen.
Vor dem Hintergrund eines unsicheren makroökonomischen Umfelds und dem wachsenden Wunsch der Verbraucher nach einer immer individuelleren Ansprache, werden Kunden im Jahr 2023 immer wählerischer, wie und wo sie ihr Geld ausgeben. Aufgrund des Konkurrenzdrucks müssen Einzelhändler daher flexible, maßgeschneiderte Einkaufserlebnisse bieten, um neue Kunden anzuziehen und sowohl Online- als auch stationäre Kunden zu binden. Dies bedeutet eine große Belastung für die IT-Teams, die das Tempo des technologischen Wandels unterstützen und für einen reibungslosen Betriebsablauf sorgen müssen.
Um den Einzelhändlern den Start ins neue Jahr zu erleichtern, zeigt Aruba in Zusammenarbeit mit der globalen Trendagentur Foresight Factory fünf Wege auf, wie sich das Einzelhandelserlebnis im Jahr 2023 verändern wird. Dies hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die IT-Teams, die für die Umsetzung verantwortlich sind. Die Ergebnisse liefern ein überzeugendes Argument für ein flexibleres und agileres Netzwerknutzungsmodell wie Network-as-a-Service (NaaS). Es ermöglicht Einzelhändlern nicht nur das Netzwerk und das IT-Team zu entlasten, sondern auch eine größere Skalierbarkeit sowie eine stärker auf das Geschäftsergebnis ausgerichtete Netzwerklösung bereitzustellen.
1. Immersive digitale Erlebnisse vor Ort
Um Kunden wieder an das Ladengeschäft vor Ort zu binden, werden Einzelhändler verstärkt in Technologien investieren, die das Einkaufserlebnis in den Geschäften verbessern und differenzieren. Die vollständige Einbindung von AR- und VR-Lösungen (Augmented Reality, Virtual Reality) in die Benutzererfahrung (UX) ermöglicht es Kunden, noch vor einer Kaufentscheidung ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie die Produkte in ihren Alltag und ihre Umgebung passen.
2. Vielfältige und diversifizierte Lieferoptionen
Die Erwartungen der Verbraucher an On-Demand-, sowie zeit- und ortsflexible Lieferoptionen steigen rapide. Einzelhändler und Lebensmittelhändler werden daher einen zunehmend hybriden Ansatz bei der Erfüllung von Bestellungen verfolgen und neben traditionellen Lieferlösungen auch so genannte "Dark Stores", Mikro-Fulfillment-Zentren, "Grab and Go"-Pop-ups, "Buy Online, Pickup in Store"-Alternativen und On-Demand-Kuriere anbieten. Die Nutzung verbesserter Geolokalisierungsdienste und sogar mobiler Läden wird den Einzelhändlern die Möglichkeit geben, die Verkaufsstelle direkt an den Wohn- oder Arbeitsort des Verbrauchers zu bringen.
3. Geschäfte werden vernetzter
Da E-Commerce eine immer größere Konkurrenz darstellt, werden Ladenlokale neu definiert, um nicht nur die Kundenzufriedenheit und die Individualisierung zu erhöhen, sondern auch, um die Effizienz der Geschäftsabläufe zu steigern. Physische Läden werden stärker vernetzt sein, und mit Innovationen wie intelligenten Umkleidekabinen und kassenlosen Ausgängen aufwarten. Gleichzeitig werden IoT-Sensoren Echtzeiteinblicke liefern, um betriebliche Einsparungen und Nachhaltigkeitsbestrebungen zu unterstützen.
4. Aufschlussreiche Einblicke in den Warenbestand
Kunden erwarten eine immer schnellere Bearbeitung ihrer Anliegen und Wünsche. Sie verlangen von Einzelhändlern, dass sie ihnen liefern, was sie wollen und wann sie es wollen – Abweichungen von dem, was versprochen wurde, werden nicht toleriert. Ein Anstieg der Automatisierung und der prädiktiven Technologien wird dazu führen, dass Bestände genauer verfolgt und Kundenwünsche in Echtzeit erfüllt werden können. Intelligente Roboter, die in Lagerhäusern und Vertriebszentren eingesetzt werden, machen interne Abläufe effizienter und tragen so dazu bei, dass Verschwendung und überschüssige Bestände reduziert werden.
5. Der Showroom wird digital
Livestreaming aus physischen Geschäften wird immer alltäglicher, da Marken die nächste Stufe des „Showrooming“ anstreben, indem sie den Kunden einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Die Bereitstellung solcher Erlebnisse trägt dazu bei, den Wunsch der Verbraucher nach einem lokalen Bezug zu bedienen, und ermöglichen den Einzelhändlern gleichzeitig, das Beste aus ihren physischen Räumlichkeiten zu machen.
Stand: 08.12.2025
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„Ob immersive Erlebnisse, Livestreaming oder neue Bereitstellungsmethoden – die technologischen Anforderungen für Einzelhändler werden immer komplexer und umfangreicher, während sie weiter um ihr Geschäft konkurrieren. Neue und moderne Technologien sind zwar unerlässlich, aber nur mit der richtigen Infrastruktur zu realisieren“, sagt Gerri Hinkel, Director Solutions and Vertical Marketing bei Aruba. „Angesichts des ständigen Wandels brauchen Einzelhandelsunternehmen Planungssicherheit und die Gewissheit, dass ihr Netzwerk flexibel auf die sich verändernden Kundenanforderungen reagieren kann, und ihre IT-Teams nicht unter der Last der fortschreitenden Digitalisierung zusammenbrechen.“
Zur Methodik der Umfrage von Foresight Factory
Für dieses Projekt mit HPE Aruba konzentrierte sich Foresight Factory auf Trends und Daten im Einzelhandelssektor, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen von technologischer Expansion und Innovation. Der "globale Verbraucher" bezieht sich auf einen Durchschnitt der untersuchten Märkte von Verbrauchern im Alter von 18-64 Jahren.