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Was wollen Business-Kunden?
Nach Schätzungen von Ari Banerjee, Senior Analyst bei Heavy Reading, ließen sich die Prozesse jedoch stark vereinfachen (siehe: Kasten 2). Ohnehin sei die Telekommunikationsbrache etwas „hinten ‚ dran“ und das sei der Deregulierung geschuldet.
Hier, im Bereich „Order to Activate“ sieht Amdocs eine Möglichkeit für Managed Services und bietet ein erfolgsabhängiges Bezahlmodell, das an vertraglich vereinbarte Schlüsselfaktoren gebunden ist (siehe: Abbildung 5). „Das bedeutet vom Tag des Dienstes an: Ich spare“, erläutert Banerjee.
Doch um zu verkaufen, müssen die Provider erst einmal wissen, was die Kunden wollen. Und: Würden die Kunden, insbesondere Enterprise-Kunden für einen besseren Service mehr zahlen und wenn, wie viel?
Auch mit Mittelständlern verdient es sich
Wie Uri Gurevitz, Director Product Marketing bei Amdocs, erläutert, welche Erkenntnisse bei dem Ausstatter von Telcos an Erkenntnissen aufgelaufen sind. „Die Herausforderung für die Telcos liegen bei den Mittelständlern und kleinen Unternehmen (> 500 Mitarbeiter)“, sagt er. Denn diese seien eine lohnende Gruppe für die Service-Provider.
Konzerne indes buchten nichts aus dem Katalog und so sei auch das Pricing vergleichsweise individuell. Mittelständlern hingegen böten die Telcos beziehungsweise Service Provider quasi Dienste von der Stange; auf Anpassungen die hier gewünscht wären, können diese Firmen keinen Einfluss nehmen.
Das aber wiederum könne der entscheidende Hindernisgrund sein, einen Mittelständler als Kunden zu gewinnen und zu halten. Oft genug komme hier das Geld direkt aus der Tasche des Unternehmenseigners. Und diese wollten verstärkt Service Level Agreements (SLAs), zum Beispiel für die Schnelligkeit des Netzes.
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