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Windows Protected Print Konica Minolta setzt auf neue Drucksicherheit

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Microsofts Windows Protected Print (WPP) soll Sicherheitslücken im Druckprozess schließen. Konica Minolta integriert die Technologie in seine Lösungen Workplace Pure und YSOFT SAFEQ.

Drucklösungen von Konica Minolta unterstützen künftig Windows Protected Print.(Bild:  Konica Minolta)
Drucklösungen von Konica Minolta unterstützen künftig Windows Protected Print.
(Bild: Konica Minolta)

Drucker sind seit jeher ein potenzielles Einfallstor für Cyberangriffe. Unsichere Treiber, veraltete Protokolle und unverschlüsselte Übertragungen setzen IT-Netzwerke erheblichen Risiken aus. Der Grund: klassische Druckertreiber von Drittanbietern sind oft ein Schwachpunkt, da sie vollen Zugriff auf das System benötigen. Microsoft möchte dieses Problem mit Windows Protected Print (WPP) angehen und ein sicheres, standardisiertes Druckverfahren etablieren.

Windows Protected Print: Ein Paradigmenwechsel im Print-Security-Bereich

Windows Protected Print ersetze die bisherigen Druckprozesse durch den Modern Print Stack und nutze das Internet Printing Protocol (IPP). Damit würden lokale Treiberinstallationen entfallen – ein erheblicher Sicherheitsgewinn. Der WPP-Modus läuft zudem mit eingeschränkten Berechtigungen und minimiere so das Risiko von Schadcode-Injektionen durch manipulierte Treiber. Diese Architektur entspräche dem Zero-Trust-Prinzip: Jedes Drucksystem wird als potenziell unsicher betrachtet, wodurch strikte Authentifizierungs- und Kommunikationsmechanismen greifen.

Konica Minolta reagiert auf diese Entwicklung und integriert WPP in seine Drucklösungen Workplace Pure und YSOFT SAFEQ. „Windows Protected Print ist ein wichtiger Schritt in Richtung Drucksicherheit“, erklärt Christopher Reinhard, Portfolio & Offering Manager bei Konica Minolta Deutschland und Österreich. Die Integration erlaube Unternehmen, ihre Druckprozesse mit bestehenden Sicherheitsrichtlinien in Einklang zu bringen und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Praxisrelevanz: Was IT-Abteilungen jetzt beachten sollten

Die Implementierung von WPP bedeutet für IT-Teams eine Umstellung der Druckinfrastruktur. Netzwerktechniker und Systemadministratoren sollten folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Kompatibilität: Windows Protected Print setzt auf das Mopria-Protokoll, das viele moderne Multifunktionsdrucker bereits unterstützen. Dennoch sollten Unternehmen sicherstellen, dass ihre Geräte WPP-fähig sind oder Firmware-Updates bereitstehen.
  • Zentrale Verwaltung: Lösungen wie YSOFT SAFEQ erleichtern das Management, indem sie Druckaufträge absichern, Benutzerrechte steuern und einen detaillierten Audit-Trail bereitstellen.
  • Zero-Trust-Druckstrategie: Die Reduktion lokaler Treiberinstallationen und die Nutzung verschlüsselter IPP-Kommunikation sind zentrale Bausteine einer Zero-Trust-Architektur. Dies minimiert Angriffspunkte und verbessert die Compliance mit regulatorischen Vorgaben wie DSGVO oder ISO 27001.

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