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Vollwertiger Desktop spart zwei Drittel Strom Kompakter Lynx Mini PC mit WLAN und Bluetooth spart Energie

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit niedriger Energieaufnahme soll der Lynx Mini PC überzeugen. Laut Hersteller verbraucht das System ein Drittel der Energie typischer Business-Rechners der Intel-Plattform vPro. Ein externes Netzteil soll die Wärmeentwicklung in dem kompakten Rechner reduzieren. Geliefert wird das System mit Bluetooth und WLAN. Als Betriebssystem dienen Windows oder Linux.

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Laut Hersteller kommt ein Lynx Mini PC mit 25 Watt aus. Das ist etwa ein Drittel dessen was auf Intels vPro-Plattform basierende Bürorechner üblicherweise verbrauchen. In fünf Jahren soll ein System Unternehmen damit 120 Euro an Stromkosten sparen, rechnet der Produzent vor.

Noch größere Einsparungen ließen sich mit Thin Clients erreichen. Samt Server benötigen die abgespeckten Systeme bei größeren Installationen wenig mehr als sieben Watt pro Gerät. Dafür bieten die Geräte dann meist auch weniger Rechenleistung und keinen lokalen Festplattenspeicher.

Langlebig durch ausgelagertes Netzteil

Lynx’ vollwertiger PC kann hingegen auch ohne Server betrieben werden. Ein ausgelagertes Netzteil soll außerdem die Wärmeentwicklung im Gerät minimieren und damit die Zuverlässigkeit des Rechners steigern. Die ausdrücklich vom Hersteller beworbene Langlebigkeit des Geräts lässt sich allerdings nur schwer verifizieren.

Die Maße des kompakten Lynx Mini PC betragen 22,3 x 17,2 x 4,2 Zentimeter. Im Inneren des Rechners arbeiten die Intel-Prozessoren Core Duo oder Core 2 Duo bis T7600. Als Arbeitsspeicher dienen 512 MByte bis zwei GByte DDR2-SDRAM, die Festplattenkapazitäten reichen von 40 bis 160 GByte. Zudem verfügt das System über 4-in-1-Card-Reader, WLAN und Bluetooth. Kosten soll der mit Windows oder Linux lieferbare Computer ab 575 Euro.

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