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Rund-um-die-Uhr-Beobachtung von Fahrzeugen Kamera identifiziert Raser bei Tag und Nacht

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Axis Communications kombiniert Radar und Video in einer Netzwerkkamera für den Einsatz im Straßenverkehr. Zusammen mit einer Software zur Kennzeichenerkennung könne die Axis Q1686-DLE Radar-Video Fusion Camera Fahrzeuge identifizieren, selbst wenn diese 200 km/h schnell sind.

Dank einer verkehrsoptimierten Infrarotbeleuchtung könne die Axis Q1686-DLE Radar-Video Fusion Camera Kennzeichen bei Dunkelheit in bis zu 50 Meter Entfernung erfassen.(Bild:  Axis Communications)
Dank einer verkehrsoptimierten Infrarotbeleuchtung könne die Axis Q1686-DLE Radar-Video Fusion Camera Kennzeichen bei Dunkelheit in bis zu 50 Meter Entfernung erfassen.
(Bild: Axis Communications)

Die Axis Q1686-DLE Radar-Video Fusion Camera besteht aus einer Boxkamera der Axis-Q16-Linie und einem 60-GHz-Radar. Wird die Kamera mit einer Software für die Erkennung von Fahrzeugkennzeichen wie dem Axis License Plate Verifier oder einer entsprechenden Drittanbieterlösung kombiniert, sei eine präzise Rund-um-die-Uhr-Beobachtung von Fahrzeugen möglich, so der Hersteller.

Die Axis Q1686-DLE könne Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs sind, sowie Fahrzeuge, die in die falsche Richtung fahren, identifizieren. In letzterem Fall müsse das Fahrzeug stets zwei virtuelle Linien überqueren, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Mögliche Falschalarme würden auf diese Weise reduziert, sodass Polizei und Sicherheitsdienste effektiver auf Meldungen reagieren und Fahrzeuge, die in die falsche Richtung fahren, schnell stoppen könnten. Mithilfe der Software zur Kennzeichenerkennung könne die Kamera dem zu schnell oder falsch fahrenden Fahrzeug das entsprechende Kennzeichen zuordnen. Die dafür notwendige Datenverarbeitung werde direkt auf dem Gerät („on the edge“) oder auf einem Server durchgeführt.

Die Radar-Video-Fusion-Kamera biete leistungsstarke Zoom- und Fokus-Funktionalitäten und liefere scharfe, hochauflösende Bilder mit der für die Nummernschilderkennung erforderlichen Pixeldichte, sagt Axis Communications. Per verkehrsoptimierter Infrarotbeleuchtung sei zudem die Erfassung von Kennzeichen in völliger Dunkelheit in einer Entfernung von bis zu 50 Metern möglich. Darüber hinaus könnten die generierten Metadaten, z.B. Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, Nummernschild oder Geschwindigkeit, gesammelt und in einem Dashboard abgebildet werden. Mithilfe dieser Visualisierung könne eine Übersicht der Lage oder eine Trendanalyse abgeleitet werden.

Die Axis Q1686-DLE sei ab Werk kalibriert und einfach zu installieren und zu konfigurieren. Sie basiere auf einer offenen Plattform und sei mit verschiedenen Videomanagementsystemen und -plattformen kompatibel. Sie könne auch mit anderen Gerätschaften kommunizieren, z.B. mit einer Blitzleuchte, um Falschfahrer zu warnen und abzuschrecken. Eine Koexistenzzone mit einem Radius von 350 Metern erlaube die parallele Installation von bis zu acht Radargeräten in unmittelbarer Nähe zueinander, ohne dass Interferenzen auftreten.

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