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IP Centrex soll verkrustete Strukturen im Telefonanlagenmarkt lösen Intelligente Business-Telefonie für den Mittelstand

Redakteur: Martin Hensel

Mit einem virtuellen, IP-basierten Telefonsystem kündigt die Deutsche Telefon Standard AG eine Business-Telefonielösung für mittelständische Unternehmen an. Als Grundlage dient die bewährte, aber hierzulande kaum genutzte IP-Centrex-Technologie. Die Umstellung vom bestehenden TK-System ist unkompliziert und laut Anbieter innerhalb von zwei Stunden erledigt.

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Auf Basis der IP-Centrex-Technologie will die Deutsche Telefon Standard AG (DTSt) „verkrustete Strukturen“ im Telefonanlagenmarkt beseitigen. Unter der Bezeichnung „Standard-Telefon-System“ bietet das Unternehmen ein komplettes Kommunikationssystem an und übernimmt auch die gesamte Abwicklung der notwendigen Umstellung. Diese soll schnell und unkompliziert innerhalb von zwei Stunden vonstatten gehen.

Für die letzte Meile zum Kunden kommt ein SDSL-Anschluss zum Einsatz, intern dient das bestehende Netzwerk als Übertragungsmedium. Die Administration der Funktionen kann entweder direkt über die Endgeräte oder über einen Web-Browser vorgenommen werden. Zum Funktionsumfang zählen beispielsweise Mobilfunkintegration, Home-Office-Anbindung, Anwahl über Outlook, Fax-to-E-Mail sowie Statistik- und Abrechnungsdaten via Internet.

Abhörsicher und stabil

Im Gegensatz zu herkömmlichen VoIP-Lösungen erfolgt die gesamte Kommunikation über eine „private“ Internetverbindung. Diese steht ausschließlich dem Kunden zur Verfügung und sorgt für Abhörsicherheit. Zudem werden Netzüberlastungen ausgeschlossen.

Die Anbindung der IP-fähigen Endgeräte zum virtuellen Telefonsystem erfolgt über einen zentralen Server, der im Hochsicherheits-Rechenzentrum der DTSt untergebracht ist. Von dort werden Verbindungen kostenoptimiert in die öffentlichen Telefon- und Mobilfunknetze vermittelt.

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