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Forschung am Fraunhofer-Institut In nur wenigen Minuten ein 5G-Campusnetz aufspannen

Quelle: Pressemitteilung [Red.: Sandro Kipar]

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Das gesamte System für den Aufbau eines abgesicherten 5G-Netzes besteht aus wenigen robusten, transportablen Server-Koffern.

Im zweiten Quartal dieses Jahres plant das Fraunhofer-Institut einen Feldversuch mit seinem Nomadic Node auf dem Flugplatz Schönhagen in Brandenburg.(Bild:  Paul Hahn/ Fraunhofer Fokus)
Im zweiten Quartal dieses Jahres plant das Fraunhofer-Institut einen Feldversuch mit seinem Nomadic Node auf dem Flugplatz Schönhagen in Brandenburg.
(Bild: Paul Hahn/ Fraunhofer Fokus)

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme Fokus hat seinen 5G+ Nomadic Node vorgestellt. Wie das Institut mitteilt, könne sich damit ein nicht-öffentliches, temporäres 5G-Netz kurzfristig aufbauen, um etwa Einsatzkräfte miteinander zu vernetzen oder Roboter zu steuern. Entstanden ist die mobile Lösung im Rahmen des Projekts Aladin (Advanced Low Altitude Data Information System).

„Private 5G-Netze in Kombination mit Edge Computing ermöglichen sichere, echtzeitnahe Kommunikationsnetze sowohl im industriellen Umfeld wie in Fabrikhallen als auch in Gebieten ohne jegliche Kommunikationsinfrastruktur, in die man mit unserem Nomadic Node-Setting eine kompakte Variante einer Edge Cloud bringen kann”, sagt Marc Emmelmann, Projektleiter Aladin am Fraunhofer Fokus.

Stromversorgung mit Batterie oder Dieselgenerator

Das ganze System besteht aus wenigen Server-Koffern für die notwendige Hardware. Damit könne ein abgesichertes 5G-Campusnetz in wenigen Minuten aufgespannt werden. Neben dem Server gehöre eine Base Band Unit mit Funkkabel zum System dazu. Die Basisbandeinheit ist laut dem Institut mit dem Kernnetz verbunden und verarbeitet die auszustrahlenden und zu empfangenen Daten digital. Ein zusätzlicher Server-Koffer enthält je nach Bedarf eine Batterie für die unterbrechungsfreie Stromversorgung oder einen Dieselgenerator. Darüber hinaus gehört optional ein Antennensystem mit Satellitenanbindung zur Ausstattung. Im zweiten Quartal dieses Jahres will das Fraunhofer-Institut einen Feldversuch auf dem Flugplatz Schönhagen in Brandenburg starten.

Die Entwicklung der Nomadic Node ist zudem noch nicht beendet. Die Forscher wollen in einem nächsten Schritt ihr System mit einer Open-Radio-Access-Network-Technologie ausstatten.

Dieser Beitrag stammt von unserem Schwesterportal Industry of Things.

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