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Die Basisplattform für das Management virtualisierter Serverumgebungen im Rechenzentrum

Im Test: Vmware Infrastructure 3.5 Virtualisierungslösung für höchste Ansprüche

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Ressource Pools

Mit „Ressource Pools“ haben die IT-Mitarbeiter die Option, bestimmte Bestandteile des Host-Systems wie etwa CPU-Leistung oder auch Arbeitsspeicher in Pools zusammenzufassen und diese anschließend dynamisch bestimmten VMs zur Verfügung zu stellen. Dank dieses Ansatzes passen die Administratoren die im Server vorhandenen Ressourcen genau an die Bedürfnisse der in den Virtual Machines laufenden Applikationen an.

Im Test traten dabei keine Schwierigkeiten zu Tage. Abgesehen davon existiert an dieser Stelle des Administrationstools auch die Möglichkeit, den Rechner herunterzufahren, neu zu starten oder in den Maintenance-Modus zu versetzen. In diesem Modus lässt der Server nur die Konfiguration des Hosts und nicht den Betrieb von VMs zu. Abgesehen davon gehört noch eine Übersicht mit Informationen zu CPU-Last, Netzwerken, Speicherbelegung und ähnlichem zum Funktionsumfang des genannten Bereichs.

Schaltzentrale

Das Herzstück des ESX-Servers ist ohne Zweifel das Konfigurationsmenü für die virtuellen Maschinen. Dieses enthält eine Liste der vorhandenen VMs mit Leistungsübersicht und der Option der Vergabe von Zugriffsrechten auf die jeweilige Virtual Machine. Dazu kommen noch Dialogfelder zum Modifizieren der Settings der VM (wie Zahl der CPUs, CD-Laufwerke, Festplatten, Netzwerk oder Speicher), Punkte zum Hoch- und Runterfahren der virtuellen Maschinen und ähnliches. Mittels „Ressource Allocation“ können die Administratoren den VMs bestimmte Kapazitäten wie CPU- oder Arbeitsspeicher zuweisen. Die Leistungsübersicht präsentiert im Gegensatz dazu eine grafische Übersicht über die Prozessorlast.

Mittels „Configuration“ stellen die IT-Mitarbeiter sämtliche sonst relevanten Parameter wie beispielsweise Hyperthreading ein. Darüber hinaus integrieren sie hier auch Speicherkomponenten via SCSI, SAN und NFS. Zur Konfiguration der Speicherkomponenten gehört auch eine Übersicht, die Auslastung, das verwendete Dateisystem und ähnliches umfasst. Die nächsten Punkte im Konfigurationsmenü übernehmen das Einrichten der virtuellen Netzwerke mit virtuellen Switches, die die Kommunikation der VMs untereinander und mit der Außenwelt abwickeln. Außerdem findet an gleicher Stelle die Administration der Speicheradapter statt. Was die Speichergeräte angeht, so unterstützt der ESX-Server neben den von uns verwendeten iSCSI-Systemen auch RAID-Lösungen.

Im Anschluss geht es an die Administration der Netzwerkadapter (mit IP-Adresse und Verbindungsgeschwindigkeit) und der lizenzierten Funktionen.

Unter „DNS and Routing“ geben die Administratoren Systemnamen, Gateway, Domäne und DNS-Server an. Im Gegensatz dazu haben sie unter „Virtual Machine Startup and Shutdown“ die Option, für das Hoch- und Herunterfahren einzelner virtueller Maschinen Verzögerungszeiten einzurichten. Das ergibt zum Beispiel Sinn, wenn die IT-Verantwortlichen verhindern möchten, dass nach einem System-Reboot alle VMs versuchen, gleichzeitig zu starten und so den ganzen Server vorübergehend lahm legen. Im Test bewährte sich die genannte Funktion sehr.

Die letzten Punkte der VM-Konfiguration dienen zum Anpassen der Firewall-Regeln, zum Überarbeiten der Ressource-Allocation sowie zum Aufrufen des Advanced-Settings-Dialogs, der unter anderem Konfigurationsmöglichkeiten für NUMA, das IRQ-Routing und SCSI-Timeouts enthält.

Zusätzlich zu den genannten Features erhalten die IT-Verantwortlichen in der Inventory-Sicht auch noch Gelegenheit, Benutzer und Gruppen einzusehen, die Event-Liste anzuzeigen und einzelnen Usern und Groups die Rechte „Administrator“, „Read Only“ und „No Access“ zuzuweisen.

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